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Göttingen Spielen in geselliger Runde
Campus Göttingen Spielen in geselliger Runde
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19:44 09.09.2018
Mike Plock-Degenhardt und seine Tochter Clara Sophie haben das Spiel "Die kleine Hexe" mitgebracht. Quelle: Garben
Göttingen

Brettspiel-Fans haben am Sonntag die Möglichkeit genutzt, im Café Central des Studentenwerks neue Spiele auszuprobieren und alte Favoriten hervorzuholen. Der „Tag des Gesellschaftsspiels“ war Teil des Non-Profit-Events „Stadt-Land-Spielt!“, das das Kulturgut Spiel in der Gesellschaft fördern möchte. Seit dem Jahr 2013 wird dabei jährlich ein ganzes Wochenende in Deutschland und Österreich dem Gesellschaftsspiel gewidmet.

Mike Plock-Degenhardt war mit Tochter Clara Sophie auf den Campus gekommen. Im Gepäck hatten die beiden, die bereits zum dritten Mal dabei waren, das Spiel „Die kleine Hexe“. Der Spieletag im Café Central biete die Möglichkeit, eigene Spiele auch mal mit anderen zu spielen. Und: „Was gibt‘s Schöneres, als über Spiele neue Leute kennenzulernen“, sagt Plock-Degenhardt.

150 Spiele zum Ausleihen

Wer kein eigenes Spiel dabei hatte, der konnte sich eins leihen. Etwa 150 Spiele hatten die Organisatoren im Angebot, wie die Helfer René Grendel und André Tront berichteten. In Göttingen gebe es einen großen Spielekreis, der sich jeden Freitag treffe und einige Spiele beigesteuert habe. Zudem hätten einige Spieleverlage Demoversionen zur Verfügung gestellt.

Einen solchen Verlag hat Dr. Reinhold Wittig. „Edition Perlhuhn“ biete zum einen aufwendig gestaltete, handgefertigte Spiele mit viel Liebe zum Detail in kleiner Stückzahl an. Zum anderen aber auch Spiele für ein breiteres Publikum – zum Beispiel „Piratenbillard“, das Stefan Raab in einer Sendung vorgestellt habe und das, obwohl aus den 50er-Jahren, seitdem wieder richtig beliebt sei.

„Wir sind eine Familie, die unglaublich gerne spielt“, erzählt Karin Jäger. „Wir fahren sogar bis nach Braunschweig“, sagt sie und erklärt, dass dort zweimal jährlich größere Spieleveranstaltungen organisiert werden. „Sagrada“ sei bereits das dritte Spiel, das sie an diesem Tag ausprobiert. Ziel des Spiels sei es, Kirchenfenster mit Würfeln zu legen. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. Gemeinsam mit ihrer Tochter, ihrem Mann und einem Freund spiele sie sich hier „durch neue Spiele durch“. Außerdem finde sie vielleicht ein paar gute Weihnachtsgeschenke.

Das Spiel des Jahres 1989, Café International, hatten sich Claudia Kofahl, Rosa Lemmermann und Marek Schomber vorgenommen. „Wir sind uns allerdings noch nicht sicher, ob wir miteinander oder gegeneinander spielen“, sagt Kofahl und lacht. Die drei wollten neue Spiele ausprobieren und sich von dem Angebot inspirieren lassen.

Vor über einem Jahr haben sich Kristin, Johanna und Cynthia über das Internet kennengelernt. Cynthia hatte eine Anzeige geschaltet, weil sie eine Spielegruppe suchte. Seitdem treffen sich die drei regelmäßig, um gemeinsam Gesellschaftsspiele zu spielen. Mittlerweile ist ihre Gruppe auf sechs angewachsen. Manchmal nehmen sie gemeinsam an solchen Veranstaltungen teil, weil es „nett ist, in dieser Atmosphäre zu spielen“, sagt Johanna.

Von Nora Garben

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