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Friedensprojekt Europa am Scheideweg

Tagungsort Alte Mensa Friedensprojekt Europa am Scheideweg

Die Uni Göttingen, die Stiftung Adam von Trott und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler organisieren die Konferenz „Quo vadis Europa? Ein Friedensprojekt am Scheideweg“ ein. Sie findet vom 18. bis 20. November im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa und in der Aula am Wilhelmsplatz statt.

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"Hüte die Erinnerung"

Rebecca Harms, Hans Joas

Quelle: dpa/r

Göttingen. Die großen Herausforderungen, vor denen Europa angesichts der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Krisen der vergangenen Jahre steht, sind Thema der Konferenz in der Reihe „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“. Die Universität und ihre Partner wollen einen aktiven wissenschaftlichen Beitrag zum Diskussionsprozess um die Zukunft Europas leisten. In Vorträgen und Diskussionsforen geht es unter anderem um die Fragen, ob der europäische Integrationsprozess als politisches Friedensprojekt ausgedient hat, wie eine zukünftige europäische Identität und eine nachhaltige Integration aussehen kann. Diskutiert wird auch, wie Europa aus der Ferne wahrgenommen wird und welche Rolle die Europäische Union auf internationalem Parkett spielen kann und soll.

In der begleitenden Ausstellung „Changing Vistas of Europe“ sind sieben Porträts von Geflüchteten aus Asien und Afrika zu sehen. Studierende der Sozialwissenschaften haben biographische Interviews geführt, um deren Lebensgeschichte und Migrationsroute sowie deren Vorstellungen und Konzepte von Europa vor und nach der Migration aufzuzeigen.

Ausgewählte Veranstaltungen der Konferenz sind öffentlich und können ohne Anmeldung besucht werden: Die Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 18. November, in der Aula am Wilhelmsplatz beginnt um 18.30 Uhr. Vorträge halten Staatsminister Michael Roth (SPD) vom Auswärtigen Amt und Professor Kalypso Nicolaidis von der Oxford University. Am Sonnabend, 19. November, beginnt in der Universitätsaula um 19.30 Uhr ein Streitgespräch mit der Europapolitikerin Rebecca Harms und dem Soziologen Professor Hans Joas von der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Verantwortung der Wissenschaft für die zukünftige Gestaltung Europas steht im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung am Sonntag, 20. November, in der Alten Mensa, Wilhelmsplatz 3. Beginn ist um 10.30 Uhr.      pek/r

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