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Göttingen Training gegen das Sterben von Hirnzellen
Campus Göttingen Training gegen das Sterben von Hirnzellen
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00:17 19.12.2016
Von Peter Krüger-Lenz
Bei der Preisverleihung Quelle: r
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Göttingen

Sie erhielt den Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zusammen mit ihrem wissenschaftlichen Betreuer Dr. Oliver Wirths, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UMG, für ihre Doktorarbeit zu den präventiven Auswirkungen körperlicher Bewegung in Tiermodellen für die Alzheimer Krankheit. Die Auszeichnung ist mit 8000 Euro dotiert.

Wer seinen Körper und seinen Geist in Bewegung hält, hat ein geringeres Risiko, eine Alzheimer-Demenz (AD) zu entwickeln. Das haben zahlreiche epidemiologischen Studien in den vergangenen Jahren gezeigt.

In der prämierten Promotionsarbeit hat die Postdoktorandin in der Arbeitsgruppe Molekulare Psychiatrie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) den langfristigen Einfluss von gesteigerter körperlicher und geistiger Aktivität auf pathologische Veränderungen wie Nervenzellverlust und Verhaltensdefizite in verschiedenen Mausmodellen für die Alzheimer-Demenz untersucht.

In einem Tiermodell für die am häufigsten auftretende sporadische Form der Erkrankung, dem sogenannten Tg4-42-Modell, konnte erstmalig gezeigt werden, dass körperliches Training dem Verlust von Nervenzellen im Hippocampus, der für Gedächtnis und Lernen wichtigen Hirnregion, entgegenwirkt. Die Ergebnisse zeigen auch, dass sich entwickelnde Orientierungs- und Gedächtnisstörungen unter körperlichem Training normalisieren. Mit der Doktorarbeit konnte zudem eine Vielzahl von Genen identifiziert werden, die in körperlich aktiven Tieren ein verändertes Profil zeigen und möglicherweise an den Mechanismen beteiligt sind, die vor Alzheimer-Demenz schützen.pek/r

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