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Treffen der Teilchenphysiker an Universität Göttingen

Nachwuchswissenschaftler der Physik Treffen der Teilchenphysiker an Universität Göttingen

Grundlagen der Quantenfeldtheorie und aktuelle Fragen der Hadron Collider Physik stehen im Mittelpunkt des Treffens vom 8. bis zum 19. Juli, bei dem Nachwuchs-Teilchenphysiker an der Universität Göttingen zusammenkommen.

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Quelle: Archiv

Göttingen. An der zweiten europäische Sommerschule zur Hadron Collider Physik für Bachelor- und Masterstudierende  werden etwa 70 Teilnehmer von 22 Universitäten und Instituten aus zehn europäischen Ländern teilnehmen. Im Mittelpunkt stehen  Grundlagen der Quantenfeldtheorie und Fragen der Hadron Collider Physik, wie sie beispielsweise am Fermilab in Chicago und am Large Hadron Collider des Cern betrieben wird. Wissenschaftler der Universität Göttingen sind an beiden Projekten beteiligt und untersuchen die innersten Strukturen der Bausteine der Natur und deren Eigenschaften.

Studierende auf höchstem Niveau

„Diese Art der fundamentalen Grundlagenforschung lässt sich nur in großen und internationalen Teams von Experten aus aller Welt erfolgreich durchführen“, erklärt der lokale Organisator der Sommerschule, Prof. Dr. Arnulf Quadt vom II. Physikalischen Institut der Universität. „Aus der Entwicklung der Quantenmechanik in Göttingen ist die Elementarteilchenphysik der vergangenen Jahre und Jahrzehnte entstanden. Wir schulen jetzt unsere Studierenden auf höchstem Niveau und lassen sie gleichzeitig schon zu Beginn ihres Studiums erleben, wie kreativ, harmonisch und produktiv Europa zusammenarbeitet.“

Physik des Higgs-Boson

Zu den aktuellen Forschungsthemen der Sommerschule gehören unter anderem Quantenchromodynamik und Jets. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Physik des Higgs-Boson: Seit der Entdeckung eines Higgs-artigen Teilchens im Juli 2012 konnten Wissenschaftler weitere Daten sammeln und einzelne Eigenschaften des Higgs-Teilchens vermessen. Die Studierenden halten in internationalen Teams Vorträge über aktuelle Veröffentlichungen, wobei sie von Lehrenden aller beteiligten Universitäten betreut werden. Die Sommerschule wird als Erasmus-Intensivprogramm von der Europäischen Union und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst finanziert.

eb

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