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Trittin fordert Geld für Studentenwohnungen

Aktionsplan Trittin fordert Geld für Studentenwohnungen

Die Wohnungsprobleme von Studierenden in Göttingen und in anderen Universitätsstädten soll die Bundesregierung mit einem Aktionsplan lösen. Das hat der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin (Grüne) gefordert.

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Jürgen Trittin (Grüne).

Quelle: CH

Göttingen. Trittin kritisiert, dass das von der Bundesregierung 2015 gestartete Programm Vario Wohnen "bisher keine einzige Studentenwohnung hervor gebracht" hat. Der Bund solle mit Ländern, Kommunen und Hochschulen einen Aktionsplan auflegen, um Zwischennutzungen von Bundesliegenschaften zu erleichtern, Hochschulstädte zur kreativen Quartiersentwicklung zu ermutigen und innenstadtfernere Quartiere attraktiver zu machen. Einen Namen hat Trittin auch für das Programm: „Studentisches Wohnen, Integration und soziale Infrastruktur“.

In Göttingen, das derzeit 31500 Studenten verzeichnet und davon 6000 Studienanfänger, konnten nach Angaben von Trittin nur 780 einen Platz in einem Studentenwohnheim erhalten. "Die Wohnungsnot ist in den meisten Groß- und Studentenstädten ähnlich. Die Bundesregierung hat es bisher nicht geschafft für das Problem tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau müssen auf mindestens zwei Milliarden Euro im Jahr aufgestockt werden", fordert der Grünen-Politiker.

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