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UMG Göttingen erhält 8 Mio. für Zellforschung

Neuer Sonderforschungbereich UMG Göttingen erhält 8 Mio. für Zellforschung

Die Universitätsmedizin Göttingen erhält einen neuen Sonderforschungsbereich, der die Zellkompartimente in menschlichen Zellen untersucht. Das Forschungsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit etwa acht Millionen Euro in den nächsten vier Jahren gefördert.

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Vorbereitungsteam des neuen SFB 1190 an der UMG: Rehling,  Blanche Schwappach, Silvio Rizzoli, Markus Bohnsack, Marina Rodnina.

Quelle: EF

Göttingen. Menschliche Zellen sind unterteilt in von Membranen umschlossenen Funktionsräumen, die Zellkompartimente. Wie gelingt es, dass trotz der räumlichen Trennung Moleküle und Informationen zwischen den Kompartimenten ausgetauscht werden? Diese Frage will der neue Sonderforschungsbereich SFB 1190 „Transportmaschinen und Kontaktstellen zellulärer Kompartimente“ beantworten.

Wissenschaftler aus 17 Arbeitsgruppen aus den verschiedenen Bereichen der Biochemie und molekularen Zellbiologie am Standort „Campus Göttingen“ arbeiten in 15 Einzelprojekten zusammen. Beteiligt sind Forscher aus sieben Instituten und Kliniken der Universitätsmedizin Göttingen, aus dem Europäischen Neurowissenschaftlichen Institut (ENI-G), aus dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin sowie dem Weizmann Institute of Science, Rehovot Israel. Sprecher des SFB 1190 ist Prof. Peter Rehling, Direktor des Instituts für Zellbiochemie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

„Wir möchten verstehen, wie die Kombination dieser Systeme die spezifische Verteilung von Molekülen innerhalb der Zelle vermittelt. Außerdem möchten wir klären, wie es damit gelingt, zelluläre Kompartimente funktionell zu einem übergeordneten Ganzen zusammenzuschließen“, sagt Rehling. Die Projekte des SFB 1190 zielen darauf ab, grundlegende Prinzipien des Lebens besser zu verstehen, und damit Einblicke zu gewinnen, wie Fehlfunktionen in der Kommunikation innerhalb der Zellen zu Störungen der Zellfunktion führen.

„Dieser SFB bietet eine einzigartige Chance, Mechanismen der Kommunikation und des Stoffaustausches innerhalb unserer Zellen aufzuklären“, erklärt Prof Heyo K. Kroemer,Vorstand Forschung und Lehre an der UMG und Dekan der Medizinischen Fakultät. Die Grundlagenforschung an der UMG besetze mit den außeruniversitären Einrichtungen ein innovatives und spannendes Forschungsfeld, das das Potenzial habe, eine internationale Führungsposition in diesem Gebiet einzunehmen.

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