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Göttingen Pflegedirektorin nimmt Stellung zur Pflegekammer
Campus Göttingen Pflegedirektorin nimmt Stellung zur Pflegekammer
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17:13 09.01.2019
UMG-Pflegedirektorin Helle Dokken Quelle: r
Göttingen

Helle Dokken, Pflegedirektorin der Universitätsmedizin ( UMG), äußert sich in einer schriftlichen Stellungnahme zur Kritik an der Pflegekammer Niedersachsen. Sie sieht in der Einrichtung vor allem eine Chance, die Situation für Pflegekräfte zu verbessern.

Die vor Weihnachten versendeten Beitragsbescheide seien „unglücklich gestaltet“ gewesen, was aber kein Grund sei, die Pflegekammer als Ganzes infrage zu stellen, schreibt Dokken. Im Vergleich zu „unseren nordischen Nachbarländern“ sei die Pflege in Deutschland kaum organisiert, weshalb seit Jahren eine Veränderung „dieser schwachen Position für die Berufsgruppe der Pflegekräfte“ angestrebt werde. Die Einrichtung von Pflegekammern sei eine angemessene Möglichkeit, den gesellschaftlichen Status der Pflegenden zu stärken, ist Dokken überzeugt.

Als wichtiges Organ für die Selbstverwaltung und Vertretung der Berufsgruppe repräsentiere sich die Pflege mithilfe der Pflegekammer selbst, ohne dabei von fachfremden Gruppen bestimmt zu werden. Da die Mitgliedschaft für alle verpflichtend ist, vertrete die Kammer anders als Gewerkschaften oder Berufsverbände die gesamte Berufsgruppe partei- und verbandsübergreifend.

„Mit der Errichtung der Pflegekammer in Niedersachsen ist die Vertretung der Berufsgruppe meines Erachtens gut aufgestellt. Deshalb ist es wichtig, der Pflegekammer eine Chance zu geben und ihr weiterhin Vertrauen zu schenken.“ Eine bessere Option gebe es ihrer Auffassung nach nicht. Es liege nun an den Pflegekräften selbst, damit verbundene neue Möglichkeit zu nutzen, „um ihre eigenen Interessen kollektiv zu vertreten“ so Dokken abschließend.

Von Nora Garben / R

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