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„Eine tolle Uni, eine tolle Stadt“

Semesterstart „Eine tolle Uni, eine tolle Stadt“

Mit 6000 Studienanfängern rechnet die Universität zum Wintersemester 2016/17. Am Montagabend hat Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel bereits etwa 2000 begrüßt im Zentralen Hörsaalgebäude. Im Foyer stellten sich Universitätseinrichtigungen, studentische Gruppen, Kultureinrichtungen und städtische Betriebe vor.

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Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. Mit flotter Musik vom Göttinger Earl Mobilé Orquestra startete die zwanglose Begrüßung. Prof. Beisiegel betonte, dass sie sich über die große Zahl neuer Studierender freue, besonders freue sie sich, „dass Sie sich entschieden haben, hier zu studieren.“ Für die einen sei die Nähe zum Heimatort entscheidend, für die anderen das Angebot spezieller Fächer. Aber die Georg-August-Universität vermittele nicht nur Fachwissen, sondern auch Kompetenzen, die für einen erfolgreichen Berufsweg erforderlich seien.

Vizepräsidenten Andrea Bührmann legte den neuen Studenten nahe, sich in Initiativen zu engagieren und nannte die studentische Hilfe für Flüchtlinge „Conquer Babel“. Weiteres Beispiel von Bührmann war der Kreativitätswettbewerb, der jährlich von Studenten vorgeschlagene Projekte mit Mitteln aus der AKB-Stiftung realisiert.

31.500 Studenten

An der Universität Göttingen werden sich zum Wintersemester 2016/2017 etwa 6000 Studierende neu einschreiben. Die Gesamtzahl der Studierenden an der Hochschule steigt damit erneut an: Mit voraussichtlich mehr als 31500 Studierenden erreicht sie fast das „Allzeithoch“ der Universität aus dem Jahr 1991 (damals 31641 Studierende) und damit das höchste Niveau seit 25 Jahren, teilte die Universität mit. Der Anteil internationaler Studierender liegt mit etwa 12 Prozent auf dem Vorjahreswert. An der Universität Göttingen studieren mehr Frauen als Männer: Der Anteil von Studentinnen an der Gesamtstudierendenzahl liegt bei etwa 51 Prozent.

Applaus erhielt Bürgermeisterin Helmi Behbehani (SPD) für die Ankündigung, dass die Stadt Göttingen plant, „für Sie zu bauen - und zwar bezahlbare Wohnungen“. Tolerant, weltoffen, international aufgestellt sei Göttingen, so Behbehani. Wie sie betonte auch Vivien Bohm, Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), dass sich die neuen Studenten, „eine tolle Uni, eine tolle Stadt ausgesucht haben. Aber im Studium sollte es euch nicht nur ums Lernen von Fachinhalten gehen. Nutzt die Freiheiten, auch mal über den Tellerrand zu schauen“, appellierte sie an die neuen Kommilitonen.  
 Was das Studentenwerk den Studierenden zu bieten hat, stellte dessen Leiter Prof. Jörg Magull kurz dar. Am Infostand des Studentenwerks erhielten die neuen Studenten genaue Informationen von Mensaessen über Kinderbetreuung bis Wohnheimplätze. Auch andere universitäre Einrichtungen wie die Zentrale Kustodie oder Beratungsstellen stellten ihre Angebote. Studentische Gruppen und der AStA zählten ebenso dazu wie Göttinger Kultureinrichtungen von Theater bis Symphonie Orchester oder städtische Betriebe.

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Uni Göttingen begrüßt zum #unistartgoe Studienanfänger