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Uni Göttingen tritt Wissenschaftsnetzwerk bei

Forschung unter Druck Uni Göttingen tritt Wissenschaftsnetzwerk bei

Die Uni Göttingen ist seit Januar 2016 Mitglied im Wissenschaftsnetzwerk „Scholars at Risk“. Das ist ein weltweiter Zusammenschluss von mehr als 400 wissenschaftlichen Einrichtungen in 39 Ländern.

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Quelle: PH/Archiv

Göttingen. Das Netzwerk mit Sitz in New York unterstützt Wissenschaftler, die aufgrund ihrer Forschung politisch unter Druck gesetzt, bedroht oder verfolgt werden. „Die Vision und die Ziele von ,Scholars at Risk‘ betreffen die grundlegenden Werte der wissenschaftlichen Gemeinschaft, die Freiheit von Forschung und Lehre“, erläutert Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Georgia Augusta. „Mit unserer Mitgliedschaft unterstützen wir Forschende, die in dieser Hinsicht bedroht sind.“

 
„Scholars at Risk“ entstand 1999 aus dem Menschenrechtsprogramm der Universität Chicago heraus. Mit einer internationalen Konferenz in Chicago nahm das Netzwerk im folgenden Jahr seine Arbeit auf. Seit 2003 hat es seinen Sitz an der New York University. Die Organisation berät und unterstützt jedes Jahr mehr als 350 Wissenschaftler, beispielsweise indem sie ihnen Möglichkeiten vermittelt, an ihren Mitgliedshochschulen an Themen zu forschen, denen sie in ihrem Heimatland aus politischen Gründen nicht nachgehen können. Rund 2000 Forschende nahmen diese Hilfe in den vergangenen 15 Jahren an, dabei wurden mehr als 600 wissenschaftliche Stellen vermittelt. pug

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