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Uni-Präsidium nimmt Protest von Sportstudierenden ernst

Brief mit 500 Unterschriften Uni-Präsidium nimmt Protest von Sportstudierenden ernst

Studierende am Institut für Sportwissenschaften an der Universität Göttingen sind mit der dortigen Situation unzufrieden. Am Donnerstag überreichten an die 60 Studierenden einen offenen Brief mit fast 500 Unterschriften von Studierenden. Empfänger waren Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiege und Vizepräsident Prof. Wolfgang Lücke.

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Empfängt Studierende des Sports: Vizepräsident Lücke (l.).

Quelle: fri

Göttingen. „Wir nehmen das Thema sehr ernst“, sagt der Vizepräsident vor dem Aulagebäude am Wilhelmsplatz. Damit bezieht er sich auf den sieben Punkte umfassenden Brief, der den Unmut der Sportstudierenden zusammenfasst. In diesem wird unter anderem das Lehrangebot mit überfüllten Kursen und reduziertem Themenangebot kritisiert. Außerdem wird bemängelt, dass die Qualität der Lehrveranstaltungen unter falsch eingesetztem Lehrpersonal leide. Dieses soll zu stark fluktuieren oder zu wenig Expertise in den unterrichteten Sportarten besitzen.

Nach einem zehnminütigen Gespräch mit sieben Studierenden erscheinen Lücke und Beisiegel wieder vor dem Aulagebäude. „Wir werden uns der Sache annehmen, damit Sie in Zukunft wieder ordentlich Sport machen können“, sagt die Präsidentin und lobte die Vorgehensweise der Fachgruppe. „Konkrete Schritte haben sie allerdings nicht erklärt“, fasst  Florian Krüger, Sprecher der Fachgruppe Sport, das Gespräch mit der Universitätsleitung zusammen und hofft, dass nun gehandelt wird.

fri

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