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Göttingen Rote Pullover als Bestseller
Campus Göttingen Rote Pullover als Bestseller
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00:32 21.04.2018
Unishop-Inhaber Thomas Baumgärtl mit einem T-Shirt mit Uni-Siegel. Sein Geschäft bietet verschiedene Accessoires und Geschenkartikel, die alle das Uni-Logo oder das Siegel tragen. Quelle: Niklas Richter
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Göttingen

Alles begann mit einem mobilen Stand auf dem Campus im Jahr 1992. Thomas Baumgärtl, Inhaber des Uni Shops der Universität, war selbst Student in Göttingen und erkannte den Bedarf an Schreibwaren auf dem Zentralcampus. 1999 zog der Stand zum jetzigen Standort im Foyer des Blauen Turms um und wurde bis 2000 in Absprache mit der Universität zum dauerhaften Geschäft auf dem Zentralcampus. Die Universität sei auf ihn zugekommen, und gemeinsam hätten sie den Laden konzipiert, sagt Baumgärtl. Das Konzept sei dabei sehr offen gewesen, und er habe seine eigenen Vorstellungen umsetzen können.

Gewünscht habe er sich vor allem eine offene und einladende Umgebung. Dafür sorgen die Wände, die vollständig verglast sind, so dass auch Personen, die an dem geschlossenen Laden vorbeigehen, einen Eindruck von dem Angebot bekommen.

Bewegung ins Rollen gebracht

Seit 2002 verkauft Baumgärtl T-Shirts mit dem Uni-Logo und hat mit dieser Idee eine Bewegung ins Rollen gebracht. Hinzu kamen bis 2005 Pullover und Hosen. Es wird sogar Kleidung für Babys und Kleinkinder angeboten. “Das beliebteste Modell ist zur Zeit der weinrote Hoody”, sagt Baumgärtl. Besonders begehrt seien die Klamotten bei Erasmusstudenten. Die Kleidungsstücke seien dann entweder Erinnerungsstücke oder Mitbringsel.

Während der Umbauphase 2004 und 2005 wurde der Unishop übergangsweise an verschieden Standorten der Universität aufgebaut. Im April 2005 wurde das Geschäft offiziell eröffnet (uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=1779).

Die Kleidungsangebote seien laut Baumgärtl schnell zum Aushängeschild des Unishops geworden. Ein Pullover kostet beispielsweise 39,80 Euro. Wer im Unishop einkauft, kauft also keine Billigware, die nach einem Jahr im Mülleimer landet. Natürlich sei das Verhältnis von Preis und Qualität wichtig, hieß es von Baumgärtl. Es werde nicht einfach das Billigste ausgewählt. Heute gebe es eine sehr große Vielfalt im Textilbereich, da sei für jeden etwas dabei.

Rot ist der Renner

Am besten liefen die Sweatshirts, meint der Inhaber. “Dunkelblau geht immer, Rot ist der Renner. Das kann in zwei Jahren aber auch schon ganz anders sein.” Die Schwierigkeit sei, die Auswahl der Produkte nach den Interessen und Vorlieben der Käufer, also meistens den Studenten, zu richten. Es gebe nun auch Sweatshirts mit einem größeren Schriftzug, die sich an College-Pullovern amerikanischer Universitäten orientieren. “Die Geschmäcker sind eben verschieden”, meint Baumgärtl. Manche wollen ein dezentes Siegel-Logo in der Ecke ihres T-Shirts, andere bevorzugten den Schriftzug über das gesamte Kleidungsstück.

 Nach der Eröffnung des Ladens nahm Baumgärtl nach und nach mehrere Accessoires mit aufgedrucktem Uni-Logo ins Sortiment auf. Zu Beginn lief der Verkauf etwas mühselig: Es sei schwer gewesen die Produkte zu präsentieren. Vieles sei einfach zu klein, um es sichtbar für die Käufer zu machen. Bei der Powerbank habe es beispielsweise besonders lange gedauert. Heute verkauften sie sich sehr gut, meint Baumgärtl.

Dass manche Produkte eine längere Anlaufzeit als andere benötigen, liegt womöglich daran, dass wenig Werbung gemacht werde. Vieles laufe über Mundpropaganda, der Shop liege ja auch sehr zentral. Wer regelmäßig in der Uni sei, müsse zwangsläufig das ein oder andere Mal an dem Shop vorbeilaufen, so dass neue Angebote sofort ins Auge springen. Mehrere Studenten seien häufig überrascht, wieviele unterschiedliche Produkte der Unishop im Sortiment hat. Neu im Sortiment seien Duschtücher mit dem Schriftzug der Universität, die auch schnell sehr gut verkauft wurden.

Zu Beginn des Semesters findet jeder Ersti in seiner Willkommenstüte einen Flyer des Unishops, erklärt Baumgärtl. Bei der offiziellen Begrüßungsveranstaltung der Erstsemester habe der Unishop ebenfalls einen mobilen Stand. Ansonsten mache sich der Shop durch die Mitwirkung auf Veranstaltungen der Universität populär. Auf der Nacht des Wissens (ndw.uni-goettingen.de/) und den Alumnitreffen (alumni-goettingen.de/) sei der Unishop immer vertreten.

Von Lisa Hausmann

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