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Kurze Wege zu den Büchern

Unibibliothek Göttingen: Räume für Promovierende Kurze Wege zu den Büchern

57 abschließbare Arbeitskabinen für Doktoranden hat die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen für 40 000 Euro eingerichtet. Promovierende können sie von jetzt an für längerfristige Zeiträume buchen. Die Kabinen sind mit Bücherregalen und Internetzugängen ausgestattet.

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In der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek gibt es Räume für Promivierende.             

Quelle: JV

Göttingen. „Nicht jeder Promovierende hat eine Stelle an der Uni und kann im eigenen Büro arbeiten“, berichtet Christian Wachter (27), der seine Doktorarbeit im Fach Geschichte schreibt. Zuhause herrsche manchmal zuviel Unruhe, etwa wenn der Doktorand in einer Wohngemeinschaft lebe. Andere, wie Florian Pahlke (27), wollen Arbeit und Privatleben voneinander trennen. „Ich will abends nicht ständig daran erinnert werden, was ich tagsüber alles nicht geschafft habe“, sagt er.

„Ein Arbeitsplatz in der Bibliothek bedeutet kurze Wege zu den Büchern“, nennt Rüdiger Hesse (31), der Promovierendensprecher der Graduiertenschule Gesellschaftswissenschaften Göttingen, einen weiteren Vorteil. Fehle einem ein Buch, lasse es sich schnell beschaffen. Niemand müsse mehr dutzende Bücher nach Hause tragen. Die mit Glastüren versehenen Kabinen verfügen teilweise über Fenster, teilweise nicht. „Ein Blick nach draußen kann auch ablenken“, sagt dazu die Doktorandin Stephanie Jabs (30).

„Die Idee mit den Kabinen kam bei einem Workshop auf, den wir mit Promovierenden durchführten“, erklärt Regina Sonnenberg (54), die das Informationszentrum der Bibliothek leitet. Gemeinsam hätten sie überlegt, wie die Uni-Einrichtung stärker auf die Bedürfnisse der Doktoranden eingehen kann.

Die Buchung der Zimmer erfolge über das „erprobte System eCampus“, so Sonnenberg. Morgens checkten die Promovierenden mit ihrer Karte ein, und bekämen auf sie den Zugangscode zu ihrer Kabine gespeichert.

„Die Arbeitskabinen hat es bereits vorher gegeben“, berichtet Sonnenberg. Sie seien nun auf die besonderen Bedürfnisse der Promovierenden ausgerichtet worden. Außerdem gebe es jetzt einen schönen, hellen Gemeinschaftsraum, der mit Flipchart und Whiteboard ausgestattet sei. Dort könnten die Doktoranden sich einen Tee oder Kaffee kochen und miteinander ins Gespräch kommen.

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