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Populistische Bewegungen

Internationale Konferenz Populistische Bewegungen

Populistische Bewegungen sind nicht nur in den USA und Großbritannien auf dem Vormarsch, sondern finden weltweit Zulauf. An der Universität Göttingen wird eine Konferenz die Ursachen erörtern.

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Populismus ist Thema einer Konferenz an der Universität Göttingen.

Quelle: Dpa

Göttingen. Populistische Bewegungen sind nicht nur in den USA und Großbritannien auf dem Vormarsch, sondern finden weltweit Zulauf. An der Universität Göttingen wird eine Konferenz die Ursachen erörtern.

Was sind die geschichtlichen Wurzeln dieser populistischen Bewegungen? Was macht sie aktuell so attraktiv? Welche Konsequenzen hat der erstarkende Populismus für die Demokratie und für die politische Verfasstheit der Welt? Diesen Fragen geht die englischsprachige Konferenz “Lineages of the people: Embedded and transregional histories of contemporary populism” auf den Grund. Sie findet am 18. und 19. August im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3, statt.

Anstatt vereinfachende Deutungen zu wiederholen, werden sich die Sozialwissenschaftler den Wurzeln des Populismus nähern, indem sie populistische Ideen wie die des „wahren Volkes“ und einer Opposition zwischen „Volk“ und „Eliten“ untersuchen, teilte die Universität Göttingen mit. Außerdem werden sie die ökonomischen Reformen seit den 1990er-Jahren und die Entwicklungen der zeitgenössischen medialen Landschaft mit besonderem Blick auf die sozialen Medien analysieren.

Bei der Konferenz tauschen sich die Wissenschaftler nicht nur über die Forschung in den USA und Europa aus, sondern beispielsweise auch über populistische Bewegungen in Asien und im Mittleren Osten. Damit verspricht die Veranstaltung fundamental neue Fragen, Einblicke und Interpretationen, die den üblichen akademischen Blick auf populistische Bewegungen ins Wanken bringen, teilte das Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen mit.

Von red

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