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Universitäten Göttingen und Edinburgh intensivieren Zusammenarbeit

Gemeinsam in die digitale Zukunft Universitäten Göttingen und Edinburgh intensivieren Zusammenarbeit

Eine intensivere Zusammenarbeit in den Geistes-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften haben die Universitäten Göttingen und Edinburgh vereinbart. Die Kooperation soll nach Angaben der Göttinger Hochschule die lange Tradition beider Universitäten mit historischen Sammlungen ebenso besonders berücksichtigen wie Themen der digitalen Transformation auf dem Gebiet der Wissenschaft.

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Vertragspartner: Ulrike Beisiegel und Gavin McLachlan.

Quelle: pug

Göttingen. Prof. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Georgia Augusta, und Gavin McLachlan, Chief Information Officer and Librarian der schottischen Universität, unterzeichneten in Göttingen eine entsprechende Vereinbarung. „Die Universität Edinburgh zählt zu den Top 20-Hochschulen der Welt und ist eine der größten und prestigeträchtigsten Universitäten Großbritanniens. Deshalb sind wir stolz, dass die gemeinsamen Aktivitäten der beiden Hochschulen nun auch institutionell weiter ausgebaut werden“, freut sich Beisiegel, die in diesem Jahr mit einer Ehrendoktorwürde für Hochschulmanagement in Edinburgh ausgezeichnet wurde. „Die Ausweitung der Kooperation wird Forschung und Lehre an der Universität Göttingen nachhaltig weiter stärken“, ergänzt Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen.

Ein Schwerpunkt des zweitägigen Besuchs der Delegation aus Edinburgh war die Teilnahme am interdisziplinären Workshop „The Digital University – The Future of Digital Research Infrastructures”, der vom Leiter der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Dr. Wolfram Horstmann, konzeptioniert und organisiert wurde. Als Ergebnis dieses Workshops sollen zwischen beiden Hochschulen sowohl der bilaterale Austausch von Beschäftigten als auch gemeinsame Projekte unter Beleuchtung wissenschaftspolitischer Aspekte intensiver gestaltet werden.

„Beide Universitäten besitzen in ihren Ländern eine Sonderstellung: Sie leben einerseits in einer Tradition mit lang etablierten Prinzipien und beträchtlichen historischen Sammlungen, andererseits nehmen die innovativen Themen der digitalen Transformation von Wissenschaft und Gesellschaft eine herausragende Stellung in beiden Hochschulen ein“, so Vizepräsidentin Casper-Hehne. Diese Gemeinsamkeit soll in der Kooperation besonders berücksichtigt werden. Geplant ist außerdem eine Intensivierung des Studierendenaustauschs.

Mit der Georgia Augusta verbindet Edinburgh eine langjährige Zusammenarbeit: Seit 1998 sind Kooperationen in Geologie, Holzbiologie, Physik und Medizin sowie in den Ostasienwissenschaften und der Anglistik entstanden. Zusammen mit Göttingen ist Edinburgh Mitglied der Coimbra-Gruppe, einem Verbund von 38 exzellent aufgestellten europäischen Hochschulen. Darüber hinaus sind beide Hochschulen Mitglied im Erasmus Mundus Projekt „EXPERTS – SUSTAIN“, das den Austausch zwischen Studierenden, Promovierenden und Postdocs aus Europa und Südostasien seit mehreren Jahren erfolgreich fördert.

jes/eb

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