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Universitätspräsidentin Beisiegel erhält Ehrendoktorwürde der Universität Edinburgh

"Advokat der akademischen Belange" Universitätspräsidentin Beisiegel erhält Ehrendoktorwürde der Universität Edinburgh

Die Universität Edinburgh hat der Präsidentin der Universität Göttingen, Prof. Ulrike Beisiegel, die Ehrendoktorwürde verliehen. Damit wurden Beisiegels "herausragende Beiträge in leitender Position im Hochschulsystem auf nationaler und internationaler Ebene geehrt." Prof. Sir Timothy O‘Shea, Principal und Vice-Chancellor der Universität in Schottland (Großbritannien), überreichte die Auszeichnung. „Prof. Beisiegel hat wichtige Beiträge für die akademische Gemeinschaft geleistet und war immer ein Advokat der akademischen Belange in der Gesellschaft“, hieß es in der Laudatio.

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Aula der Universität Edinburgh: Dankesrede von Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde.

Quelle: pug

Edinburgh/Göttingen. „Heutzutage ist es eine besondere Herausforderung für die Leitung einer Universität, den Professorinnen und Professoren den notwendigen Freiraum für individuelle Forschung und kreatives Denken zu gewährleisten und gleichzeitig den gesellschaftlichen Anspruch der Lösung globaler Probleme durch interdisziplinäre und internationale Verbundforschung zu erfüllen", sagte Beisiegel in ihrer Rede. Die Universitäten Göttingen und Edinburgh arbeiten seit vielen Jahren in Forschung und Lehre zusammen. Diese Zusammenarbeit soll künftig vor allem im Bereich des Studierendenaustausches ausgebaut werden.

Die Biochemikerin Beisiegel erhielt nach Angaben der Universität Göttingen die Ehrung für ihre zahlreichen Funktionen, die sie bisher ausgeübt hat. Neben ihrer Tätigkeit als Präsidentin der Universität Göttingen seit 2011 war sie von 2005 bis 2010 Sprecherin des Ombudsgremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie war von 2006 bis 2011 Mitglied des Wissenschaftsrats und von 2008 bis 2010 Vorsitzende dessen Wissenschaftlicher Kommission. Seit 2009 ist sie Senatorin der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2011 Senatorin der Max-Planck-Gesellschaft. Seit 2012 ist Prof. Beisiegel Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz. In diesem Jahr war sie Vorsitzende der internationalen Gutachtergruppe zur Evaluation aller finnischen Universitäten für das dortige Wissenschaftsministerium.

Beisiegel, Jahrgang 1952, wurde im März 2010 zur Nachfolgerin von Universitätspräsident Kurt von Figura gewählt und trat ihre sechsjährige Amtszeit im Januar 2011 an. Die Wissenschaftlerin, die aus Hamburg nach Göttingen wechselte, ist die erste Frau im höchsten Amt der Georg-August-Universität und ebenso war sie die erste extern berufene Kandidatin. Ihre Wiederwahl steht, sollte Beisiegel sich zur Wahl stellen, im nächsten Jahr an für eine zweite Amtszeit ab dem Jahr 2017.

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