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Göttingen Symposium der Agrarwissenschaftler
Campus Göttingen Symposium der Agrarwissenschaftler
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11:34 23.04.2017
Quelle: GT
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Göttingen

Wirkt sich der internationale Agrarhandel positiv oder negativ auf die Hunger- und Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern aus? Sind Fair-Trade- und Bio-Siegel hilfreich, um die Lebenssituation von Kleinbauern zu verbessern? Welche Strukturen in der Landwirtschaft sind am besten geeignet, um nachhaltige Entwicklung zu fördern? Diese und weitere Fragen diskutieren rund 250 Agrar- und Entwicklungsökonomen sowie Ernährungsexperten aus fünf Kontinenten beim GlobalFood-Symposium der Universität Göttingen.
Das Symposium in der Paulinerkirche, Papendiek 14, wird vom Graduiertenkolleg „Transformation of Global Agri-Food Systems – Global Food“ der Universität ausgerichtet. In rund 100 Vorträgen und Posterbeiträgen werden neue Forschungsergebnisse vorgestellt und innovative Politikstrategien erörtert. „Ein Schwerpunktthema mit besonders hoher internationaler Relevanz sind die Wechselwirkungen zwischen Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit“, betont der Agrarökonom Prof. Matin Qaim, der das Symposium und das Graduiertenkolleg leitet. „Während Unterernährung vor allem in Afrika und Asien nach wie vor weit verbreitet ist, werden Fettleibigkeit und damit verbundene chronische Krankheiten immer mehr zum globalen Problem.“
Die Fakultät für Agrarwissenschaften ehrt Swinnen für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der internationalen Agrar- und Ernährungspolitik. Der Professor an der Katholischen Universität Leuven hat wegweisend zu Fragen der Agrarentwicklung, Politikreform und der Rolle des internationalen Handels für die Hunger- und Armutsbekämpfung beigetragen. Von 2012 bis 2015 war er Präsident der „International Association of Agricultural Economists“. Swinnen kooperiert seit rund 20 Jahren in Forschung und Lehre mit Agrarwissenschaftlern in Göttingen. Unter anderem ist er als Mercator-Gastprofessor am Graduiertenkolleg „Global Food“ beteiligt. r

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