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Verhaltensforscherin ausgezeichnet

Promotionspreise für Gisela Kopp vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen Verhaltensforscherin ausgezeichnet

Der Förderpreis des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) für herausragende Nachwuchswissenschaftler wird an Gisela Kopp vom Göttinger DPZ  und Birgit Westernströer, Münster, verliehen. Er ist mit einem sechsmonatigen Stipendium an einem Forschungsinstitut eigener Wahl und 1000 Euro dotiert.

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Gisela Kopp

Quelle: EF

Göttingen. „Birgit Westernstöer und Gisela Kopp haben wissenschaftlich herausragende Arbeiten durchgeführt, die die Bedeutung von Studien an Primaten in der biologischen und medizinischen Forschung unterstreichen“, begründete der Wissenschaftliche Beirat des DPZ seine Wahl. Die Beziehung zwischen Genen und Verhalten ist das Thema von Kopp (31). In ihrer Doktorarbeit an der Universität Göttingen und am DPZ  hat sie Guinea-Paviane in Westafrika untersucht.

Mit Hilfe moderner molekulargenetischer und bioinformatischer Methoden hat sie herausgefunden, dass die aus der Gruppe abwandernden Weibchen die genetische Struktur der Paviangruppen prägen. „Die Ergebnisse tragen dazu bei, die Evolution der Primaten und damit auch die des Menschen besser zu verstehen“, so Julia Fischer vom DPZ.  Kopp wird das Stipendium nutzen, um sich in der Anwendung genomischer Methoden weiterzubilden.

Westernströer (34) hat sich am Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie der Universitätsmedizin Münster mit Stammzellen in den Hoden von Mäusen, Weißbüschelaffen und Menschen beschäftigt. Testikuläre Stammzellen sind der Grund, warum Männer lebenslang fruchtbar sind. Die Untersuchungen röer zur Entwicklung und Regulation der Stammzellen im Hoden sind ein wichtiger Beitrag zum Verständnis männlicher Unfruchtbarkeit sowie zur Entwicklung von Therapien auf zellulärer Ebene. Mit dem Stipendium wird sie eine Ausbildung im Labor von Brian Herrmann, USA, machen.

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