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Verhandlungen auf gutem Weg

Exzellenzinitiative Verhandlungen auf gutem Weg

Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) sieht die Bund-Länder-Beratungen zur Exzellenzinitiative für Spitzenforschung „auf einem guten Weg“ zu einem Konsens im Frühsommer.

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Sieht die Exzellenziniative „auf einem guten Weg“: Forschungsministerin Wanka (2. von links) auf der Computermesse Cebit.

Quelle: dpa

Berlin. Nach Informationen des Hochschul-Newsletters „Chancen-Brief“ der Wochenzeitung „Die Zeit“ startet die nächste Runde des auf gut fünf Milliarden Euro bis 2028 veranschlagten Programms für exzellente Hochschulen 2018 - und nicht wie bisher geplant Ende kommenden Jahres. Bis dahin werde eine Brückenfinanzierung eingerichtet.

Vertrauliche Beratungen

Es soll zwei Förderlinien geben. Für „Exzellenz-Cluster“ sollen 385 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen, für „Exzellenz-Universitäten“ sind es 148 Millionen Euro Förderung. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) verwies wie Wanka auf die Vertraulichkeit der Beratungen. Zum Zeitplan sagte die Bundesministerin, Zielmarke sei „eine ordentliche Vorlage“ für die Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Juni.

Wanka betonte: „Bund-Länder-Verhandlungen sind nie einfach. 16 Länder haben zum Teil ganz verschiedene Vorstellungen, und der Bund hat natürlich auch ein zentrales Interesse und die Situation insgesamt im Blick.“ Laut „Zeit“-Newsletter soll es künftig acht bis elf Exzellenz-Unis in Deutschland geben (bisher elf).

Fortsetzung bis 2028 empfohlen

Es seien sowohl Einzel- als auch Verbundbewerbungen möglich. Über die Anträge entschieden künftig Deutsche Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat, die 40 Experten dafür vorschlagen; hinzu kämen 17 Landesvertreter. Eine internationale Expertenkommission zu dem 2006 gestarteten, bisher 4,6 Milliarden Euro teuren Förderprogramm hatte Ende Januar empfohlen, die Exzellenzinitiative bis 2028 mit mindestens gleicher Finanzausstattung fortzusetzen. dpa

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