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„Viele Krebserkrankungen können geheilt werden“

Aktuelles aus der Krebsmedizin „Viele Krebserkrankungen können geheilt werden“

Die Nachricht, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die Betroffenen zunächst ein großer Schock“, sagt Prof. Lorenz Trümper, Onkologe am Universitätsklinikum Göttingen und international anerkannter Spezialist für Leukämien und Lymphome.

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Hochleistungs-Mikroskop-Objektiv, mit sehr hoher Lichtstärke: in der Tumorforschung genutzt.

Quelle: dpa

„Aber viele Krebserkrankungen können heute geheilt werden. Voraussetzung dafür ist, dass man sie rechtzeitig erkennt und dass die Patienten nach aktuellem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse qualitätsgesichert behandelt werden“, so der Experte.

450 000 Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs. Diese Mitteilung verändert ihr Leben von einem Tag auf den anderen, löst Unsicherheiten und Ängste aus: Angst vor der Behandlung und ihren Nebenwirkungen, vor Schmerzen oder vor dem Tod. In dieser Situation ist es für viele wichtig, sich über ihre Erkrankung zu informieren.

Die Veranstaltungsreihe „Patienten-Kongresse“ des Patientenbeirats der Deutschen Krebshilfe trägt diesem Bedürfnis Rechnung. Denn hier erhalten Krebs-Betroffene und ihre Angehörigen aktuelle Informationen rund um das Thema Krebs. In Göttingen ein solcher Patientenkongress am Sonnabend, 25. September, statt. Von 10 bis 16.15 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, an allgemeinverständlichen Vorträgen zu ausgewählten Krebsarten teilzunehmen. Darüber hinaus finden sie Ansprechpartner verschiedener Krebs-Selbsthilfeorganisationen sowie der Deutschen Krebshilfe.

Neben Prof. Trümper stehen viele weitere Fachärzte und Psychoonkologen der verschiedenen Abteilungen des Göttinger Universitätsklinikums Rede und Antwort. Darunter beispielsweise zum Thema Brustkrebs Prof. Günter Emons, zum Thema Darmkrebs Prof. Heinz Becker, Prof. Clemens F. Hess, Dr. Karin Hohloch und Prof. Giuliano Ramadori, Prof. Veit Rohde zum Thema Hirntumore sowie zum Thema Lungenkrebs Prof. Carl-Peter Criée, vom Evangelischen Krankenhaus Weende/Lenglern.

Beim Mittagsgespräch „Krebs-Therapie aktuell“ diskutiert die TV-Moderatorin Christiane Poertgen mit Prof. Lorenz Trümper und Prof. Friedemann Nauck, Universitätsklinikum Göttingen, Werner Kubitza, Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V., Jürgen Kleeberg, Arbeitskreis der Pankreatek­tomierten e.V., sowie Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.

Das vollständige Programm kann im Internet unter www.patientenkongress.net eingesehen werden. Zusätzlich wurde eine kostenlose Hotline eingerichtet unter Telefon 0800 /7 77 66 69.

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