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Vivien Bohm übernimmt AStA-Vorsitz

Koalition linker Hochschulgruppen verfügt über Ein-Stimmen-Mehrheit Vivien Bohm übernimmt AStA-Vorsitz

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat das Studierendenparlament (Stupa) der Universität Göttingen den neuen Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) gewählt. Unter dem Vorsitz von Vivien Bohm wird der AStA seit 2012 wieder von Hochschulgruppen aus dem linken Spektrum gestellt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Am Ende hat die Sitzung mehr als 18 Stunden gedauert – und war damit dennoch eine der kürzeren konstituierenden Sitzungen der Stupa-Geschichte. Grund dafür war vor allem die Disziplin der neuen Koalition, die mit 31 Parlamentarieren nur über eine knappe Ein-Stimmen-Mehrheit verfügt. Die Kandidaten aus der Koalition sahen sich bei den Wahlgängen zum Vorsitz und zu den AStA-Referaten mit harschen Attacken aus den Reihen der Opposition konfrontiert.

So versuchten vor allem Mitglieder des abgewählten AStA um den ehemaligen Vorsitzenden Daniel Pichl von der ADF (Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder) die Kandidaten mit Detalfragen zu Satzungen und Gesetzen in Bedrängnis zu bringen. Vor allem die Kandidatin für den Vorsitz, Vivien Bohm von der GHG (Grüne Hochschulgruppe) kam durch diese Fragen in Erklärungsnöte, sorgte aber auch für Lacher aus der Koalition, wenn sie diese betont lässig und einsilbig abwehrte.

Am Ende aber stand die Koalition und wählte alle Kandidaten mit der erforderlichen Mehrheit. Neben Vivien Bohm gehören dem AStA künftig Benjamin Söchtig (Die PARTEI) als Referent für Finanzen, Roman Kirk (Basisgruppen-Liste) als Referent für Hochschulpolitik, Larissa Freudenberger (Jusos) als Referentin für Soziales und Hauke Oelschlägel (Basisgruppen) als Außenreferent an. Darüberhinaus hat das Stupa zusätzlich zu diesen Pflichtreferaten noch folgende Zusatzreferate eingerichtet und besetzt: Gender und Diversity (Silke Hansmann, Jusos), Flucht und Migration (Rebekka Weber, GHG), Kultur (Lukas Kayser, Schwarz Rot Kollabs), Ökologie (Michael Schlorke, GHG), Politische Bildung (Aljoscha Dalkner, Jusos) und Transparenz und Öffentlichkeit (Jonas Neef, GHG).

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