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Volker Wittke gestorben

Präsident des Sofi Volker Wittke gestorben

Als Vorstandsmitglied der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hat Prof. Volker Wittke noch im Mai eine Tagung der Gesellschaft in Göttingen veranstaltet. Zu dem Zeitpunkt war der Soziologe schon lange schwer erkrankt.

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Volker Wittke

Göttingen. Am 30. August ist der Präsident des Soziologischen Forschungsinstituts (Sofi) in Göttingen im Alter von 55 Jahren an einem Krebsleiden gestorben.

1978 kam Witte zum Studium der Sozialwissenschaften nach Göttingen. Nach dem Examen war der Diplom-Sozialwirt am Soziologischen Seminar der Georg-August-Universität tätig, 1986 wechselte er an das Sofi, 1996 wurde er promoviert, 2004 habilitierte er sich.

Wittke war Professor für Soziologie an der Universität Göttingen seit 2005 und Direktor des Sofi von 1996 bis 2011. Für seine Forschungsgebiete zu globalen Produktions- und Innovationsstrukturen sowie im Bereich der Internetforschung zum wissenschaftlichen Publizieren und zu neuen Modellen der Zusammenarbeit von Unternehmen hat er noch in diesem Jahr Drittmittel-Anträge gestellt, weil er die Forschungsarbeit fortgesetzt wissen wollte. 

Die Stärke und Kraft, mit der er seine Krankheit über Jahre beherrschte, hat viele in seinem Team beeindruckt. Seine  Kollegialität und seine versierte Forschungsarbeit als Industriesoziologe haben ihn ausgezeichnet. Als Soziologieprofessor lehrte Wittke bis zum Sommersemester 2012 an der Universität Göttingen. In der Aula der Universität wird am Montag, 10. September, um 15 Uhr eine Trauerfeier für Volker Wittke stattfinden.

jes

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