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Volkswagenstiftung fördert Forschungsprojekt zur Nutztier-Nahrung

Alternative Proteinquellen Volkswagenstiftung fördert Forschungsprojekt zur Nutztier-Nahrung

Die Volkswagen-Stiftung hat für acht Forschungsvorhaben 12,1 Millionen Euro bewilligt. Dazu zählt ein Projekt der Universität Göttingen, das alternative Proteinquellen für die Nutztier-Nahrung sucht.

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Quelle: Treblin/dapd (Symbolfoto)

Hannover/Göttingen. Beteiligt sind die Universität Vechta, das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung und das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik.

Die Verfütterung pflanzlicher Biomasse an Nutztiere geht mit erheblichen stofflichen Verlusten, vor allem von Proteinressourcen einher. Insbesondere der Konsum von Lebensmitteln tierischen Ursprungs hat ökologische Auswirkungen, weil er einen großen Flächenbedarf erfordert oder mit Ammoniakemissionen einhergeht. Der Mangel an Proteinen für Nahrungs- und Futtermittel wird in Europa vorwiegend durch den Import von Soja geschlossen. Durch die Abhängigkeit von Sojaimporten können globale politische und wirtschaftliche Verschiebungen zu Auswirkungen in den Produktionssystemen führen und gegenwärtige Wertschöpfungsketten gefährden.

Das Team um Prof. Ludwig Theuvsen, Fakultät für Agrarwissenschaften, will herausfinden, welche Potenziale für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Ernährung durch die Nutzung alternativer Proteinquellen erschlossen werden können. Dazu verfolgen die Wissenschaftler zwei Wege: die Untersuchung alternativer Proteinquellen auf Algenbasis, die als Fleischanaloga in der Humanernährung eingesetzt werden, sowie alternative Proteinquellen auf Algen- oder Insektenbasis für die Tierernährung.

Das Förderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ innerhalb des Niedersächsischen Vorab ist so neu wie das Verfahren: Die Antragsteller präsentierten dem Gutachtergremium in einer öffentlichen Veranstaltung ihre Projekte. Das Wissenschaftsministerium und die Volkswagen-Stiftung ziehen nach eigenen Angaben eine positive Bilanz dieses erstmals erprobten Transparenzverfahrens.

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