Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Von Elektronen, Aff Sprak und Humboldt
Campus Göttingen Von Elektronen, Aff Sprak und Humboldt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:41 20.01.2010
Experimentallabor für junge Leute: Xlab auf dem Nordcampus. Quelle: CH
Anzeige

Seit dem Jahr 2000 richtet das Göttinger Experimentallabor für junge Leute das Festival aus, um vielen Menschen aktuelle Wissenschaftsthemen zu vermitteln. In diesem Jahr stehen am Mittwoch, 27. Januar, und Donnerstag, 28. Januar, sieben Vorträge auf dem Programm.

Die Verhaltensforscherin Prof. Julia Fischer vom Deutschen Primatenzentrum eröffnet das Festival mit ihrem Vortrag „Aff Sprak? Eine Einführung in die Kommunikation von Affen“ am Mittwoch um 9.30 Uhr. Anschließend berichtet die Physikerin Dr. Julia Stähler vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft über „Elektronen auf dem Weg zum Gleichgewicht“. Am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena forscht Markus Hartl, der um 14 Uhr über die „Ökologische Gentechnik? Neue Wege zum Verständnis von Ökosystemen“ sprechen wird.

Am Donnerstag beginnt das Festival-Programm um 9.30 Uhr mit dem Vortrag „Zum Leben erwacht: Magnetresonanz-Tomografie vom Bild zum Film“ von Prof. Jens Frahm, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen. Prof. Peter Deuflhard, Mathematiker am Berliner Zuse-Institut, spricht ab 11 Uhr über „Algorithmen, die geheime Schlüsseltechnologie“. Mit „DNA, Peptide und Proteine: Chancen der Organischen Chemie“ befasst sich ab 14 Uhr der Vortrag von Prof. Ulf Diederichsen von der Fakultät für Chemie der Universität Göttingen. Alle Vorträge finden im Hörsaal MN 08 der Fakultät für Geowissenschaften, Goldschmidtstraße, statt.

In der Aula der Universität am Wilhelmsplatz hält Prof. Christoph Markschies den letzten Vortrag des Science Festivals 2010. Der Kirchenhistoriker und Präsident der Berliner Humboldt-Universität spricht ab 18 Uhr über „Wilhelm und Alexander – Das Verhältnis Alexanders zu seinem älteren Bruder Wilhelm von Humboldt“.

Die Vorträge vergangener Science-Festivals sind nachzulesen in der Buchreihe „Aus den Elfenbeintürmen der Wissenschaft“. Im Göttinger Wallstein Verlag ist Band 3 erschienen, herausgegeben von der Gründerin und Leiterin des Xlab, Dr. Eva-Maria Neher.

www.xlab-goettingen.de

Von Angela Brünjes

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Insekten können mit ihren sechs Beinen ganz unterschiedliche Bewegungsmuster ausführen. Je nachdem, ob sie langsam oder schnell krabbeln oder ein Hindernis überwinden müssen, nutzen sie verschiedene Gangarten. Wissenschaftler aus Göttingen haben nun einen Roboter entwickelt, der ebenfalls je nach Umgebung flexibel zwischen mehreren Gangarten hin- und herschalten kann. Das Neue daran: Diese unterschiedlichen Bewegungen werden von einem einzigen Verschaltungsnetzwerk mit nur wenigen Verknüpfungen erzeugt.

19.01.2010
Göttingen Göttinger Kinderherzzentrum - Nur eine Rettung auf Zeit

Josie ist erst 16 Monate alt und hat bereits mehr Zeit im Krankenhaus verbracht als bei ihren Eltern daheim. Trotzdem lacht das kleine Mädchen fast immer: „Auch wenn wir sie dreimal am Tag pieksen müssen, bleibt sie tapfer. Sie ist unser kleiner Sonnenschein auf der Station“, sagen die Schwestern auf der kinderkardiologischen Intensivstation am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen.

18.01.2010
Göttingen Roswitha Brinkmann geht in Ruhestand - „Habe mir die Dinge zu Herzen genommen“

Sie kümmert sich, erkundigt sich nach dem Befinden des Gesprächspartners und ist dabei immer in Bewegung. Dazu gestikuliert sie viel, spricht mit den Händen fast ebenso viel wie mit dem Mund: Roswitha Brinkmann, Leiterin der Stabsstelle Internationale Beziehungen der Universität Göttingen.

17.01.2010
Anzeige