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Von Greifswald nach Göttingen

Studentenleben 2015: Ines Bischofberger wechselte fürs Masterstudium die Universität Von Greifswald nach Göttingen

Ines Bischofberger ist zufrieden mit ihrer Studienwahl. Gerade ist sie von Greifswald nach Göttingen gezogen, um Biodiversität, Ökologie und Evolution im Master zu studieren. Besonders freut sich die 25-Jährige über das „supergute“ inhaltliche Angebot: „Man kann Fächer wählen, die einem gefallen.“

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Ines Bischofberger findet die Fächerauswahl "supergut".

Quelle: Engler

Göttingen. Viele Seminare ihres Studienganges werden im Block unterrichtet. „Man lernt die Leute im Blockkurs supergut kennen“, erzählt Bischofberger. Die Kehrseite der Medaille seien jedoch die langen Unterrichtszeiten: „Ich habe häufig von acht Uhr morgens bis sechs Uhr abends Uni. Das kann manchmal anstrengend werden.“

Begeistert schildert sie ihren Laborkurs über terrestrische Invertebraten. „Das sind sozusagen wirbellose Krabbeltiere. Wir gucken uns Milben und Spinnen unterm Mikroskop an“, erklärt Bischofberger. Interessant sei dabei zum Beispiel, nachzuzählen, wie viele Augen eine Spinne hat und in welcher Stellung sie sich befinden. In den kommenden Semestern muss man sich für einen Schwerpunkt entscheiden. Die „Biodivlerin“ weiß schon jetzt, dass sie sich auf Tierökologie oder Naturschutz spezialisieren möchte.

Neben dem Studium kann die enthusiastische Studentin sich besonders für das Programm des Hochschulsports begeistern. Sie belegt dort gleich mehrere Kurse. Das Ankommen in Göttingen fiel ihr offensichtlich nicht schwer. Das mag auch an ihrer neuen Wohngemeinschaft liegen. Zusammen mit vier anderen Studierenden hat sie eine neue WG gegründet, und die hat eine Doppelhaushälfte bezogen.

Eine Dreier-WG sei ihr zu klein. „Ich wohne gerne mit vielen Leuten zusammen. Das bin ich aus meiner Zeit in Greifswald auch nicht anders gewohnt“, sagt die Studentin, die ursprünglich aus Baden-Württemberg kommt. Das Zusammenleben in der neuen WG verläuft bis jetzt reibungslos. „Wir haben keinen Putzplan, aber irgendwie ist es trotzdem sauber“, erzählt Ines Bischofberger.

Von Jorid Engler

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