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Göttingen Weihnachten feiern Studierende mit ihren Eltern
Campus Göttingen Weihnachten feiern Studierende mit ihren Eltern
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00:17 26.12.2016
Weihnachten: Zeit, um nach Hause zu fahren. Quelle: CRO
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Göttingen

„Nach Weihnachten muss ich wieder arbeiten“, kündigt Medracke an, der sich sein Studium mit einem Job im Eventbereich finanziert. Diesmal sei er in Hamburg im Einsatz.

In der Hansestadt Freunde besuchen, will der Göttinger Mathematik-Student Frederik de Vries (21) nach den Festtagen. Weihnachten verbringt der Dithmarschener bei seinen Eltern. Die Geschenke habe er fast alle zusammen. Seine Schwester habe ihm geholfen. „Sie hat gute Arbeit geleistet“, erklärt er. Er werde seine Großeltern sehen und Schulfreunde treffen. Wo er Silvester feiere, sei noch offen.

Frederik de Vries. Quelle: MIC

„Ich bin zu Semesterbeginn am 9. Januar wieder in Göttingen“, kündigt Biologiestudent Timon Hartmann (22) an. Seine Eltern wohnen in der Nähe von Hannover. Zu Weihnachten komme auch seine Oma zu Besuch. Die Familie gehe zusammen in die Kirche. Dann werde gut gegessen. Danach gebe es die Bescherung. Zu den meisten seiner Freunde aus Schulzeiten habe er kaum noch Kontakt.

Timon Hartmann. Quelle: MIC

Bei seinen Eltern in Einbeck verbringt Sören Schwulera (23) Heiligabend. „Morgens bin ich bei einem Freund, der am 24. Dezember Geburtstag hat, zum Frühschoppen eingeladen“, erzählt der Student der Betriebswirtschaftslehre. Mittags ruhe er sich aus. Abends gebe es bei ihnen traditionell Raclette zu essen.

Auf das weihnachtliche Raclette freut sich auch Wiebke Wiese (21), die aus einem Ort bei Kiel stammt. Die Weihnachtsgeschenke habe sie bereits seit Anfang der Woche alle zusammen. „Ich bin erstaunt über mich selbst“, sagt sie. Am 25. Dezember feiere sie dann Geburtstag. Die Party mit Freunden werde später nachgeholt, weil über die Feiertage keiner kommen könne, so Wiese, die Mathe und Englisch auf Lehramt studiert.

Wiebke Wiese. Quelle: MIC

Mit seinen Eltern in Hannover feiert Björn Polier (24) Heiligabend. Vielleicht werde er sich mit Freunden auf einem Weihnachtsmarkt treffen. Der große Markt in Hannover sei dann schon vorbei. Angst, Opfer eines Terroranschlags zu werden, habe er nicht. „Die statistische Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering“, betont der angehende Wirtschaftsinformatiker.

Die Tierweihnacht am 24. Dezember von 10.30 bis 13.30 Uhr im Tierpark Sababurg und den Weihnachtsmarkt in Goslar, der noch bis zum 30. Dezember geöffnet ist, empfiehlt Kim Henneking (24), die ihren Master in Kulturwissenschaften macht. Sie gehört zu den wenigen Studierenden, die die Feiertage in Göttingen verbingen. Dort wohnen ihre Eltern.

Kim Henneking. Quelle: MIC
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