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Wettbewerb der Uni Göttingen „Forum Wissen“ entschieden

Mehr als 460 Vorschläge Wettbewerb der Uni Göttingen „Forum Wissen“ entschieden

Aus den mehr als 460 Vorschlägen für den Namen des Wissenschaftsmuseums hat die Jury einen ausgewählt: „Forum Wissen“ soll das Museum heißen. Damit siegte der Vorschlag von Ludger Kappen aus Dassel, teilte die Universität Göttingen mit.

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„Forum Wissen“: So soll das Wissenschaftsmuseum heißen, das im Unviersitätsgebäude am Bahnhof untergebracht werden soll.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Der ehemalige Biologieprofessor ist Leiter des Museums „Grafschaft Dassel“. Seine erfolgreiche Teilnahme wird mit einer Kurzreise nach Berlin belohnt.

Die Teilnehmerzahl hat die Verantwortlichen an der Universität positiv überrascht:  „Das ist mehr als wir erwartet haben und bestätigt das breite Interesse an einem Wissenschaftsmuseum in Göttingen“, so die Direktorin der Zentralen Kustodie, Dr. Marie Luisa Allemeyer. Eine Jury aus Vertretern von Universität, Stadt und Land wählte in einem abgestuften Verfahren verschiedene Vorschläge aus: Darunter gab es Spitzenreiter wie „Akademie der Dinge“ oder „MuWi – Museum der Wissenschaft Göttingen“. Zu dem Wettbewerb war im Januar aufgerufen worden, um den Begriff „Haus des Wissens“ für das Museum zu ersetzen.

Die Jury legte eine abschließende Liste der Favoriten vor. Aus dieser Liste entschied sich das Präsidium der Universität für „Forum Wissen“. Weitere Informationen zu Teilnehmern, die ebenfalls zu den Gewinnern zählen und eine exklusive Führung durch eine der Sammlungen der Universität gewonnen haben, sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/forumwissen zu erfahren.

Der Name hebt nach Ansicht der Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel den offenen Charakter des zukünftigen Museums hervor. Ziel ist es, einen Ort des Austauschs zwischen Forschenden, Studierenden und Interessierten jeden Alters zu schaffen. „Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, ihnen einen Blick in Forschung und Lehre an der Universität ermöglichen und sie zum kritischen Austausch anregen“, erklärt Beisiegel. Zurzeit werden Leitidee, Ausstellungskonzept, Machbarkeitsstudie des Museums erstellt.

Die Renovierungsarbeiten am Gebäude des Instituts für Zoologie an der Berliner Straße sind in Vorbereitung. Wenn das Projekt realisiert werden kann, sind wechselnde Ausstellungen auf zwei Etagen auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern zu sehen. Das Gebäude neben dem Bahnhof am Groner Tor wurde 1877 als Naturhistorisches Museum der Universität erbaut. Später erhielt es verschiedene Nutzungen, noch zählt es zu den Gebäuden der Biologischen Fakultät mit dem Institut für Zoologie. Zu diesem gehört auch das Zoologische Museum.

Zur Realisierung des „Forum Wissen“ werden die Gespräche mit Partnern in Politik und Wirtschaft, mit Spendern und Sponsoren fortgesetzt. Beisiegel: „Wir freuen uns über alle, die unser Vorhaben unterstützen wollen.“ Die Möglichkeiten reichen von finanzieller Hilfe bis zum ehrenamtlichen Engagement.

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