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Göttingen Wissenschaftler untersuchen Auswirkungen der Willkommenskultur
Campus Göttingen Wissenschaftler untersuchen Auswirkungen der Willkommenskultur
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00:36 03.06.2018
Ein Projekt von vielen: Bürgerfrühstück im Hardegser Burgstall anlässlich des einjährigen Bestehens des "Runden Tisches für Flüchtlingsbetreuung und Willkommenskultur in Hardegsen. Quelle: Peter Heller
Göttingen/Kassel

Zahlreiche Unterstützungsnetzwerke für Flüchtlinge seien entstanden, die sich auch weiterhin in den Stadtteilen und Kommunen engagierten, sagte Projektleiterin Helen Schwenken vom Osnabrücker Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS). Gleichzeitig würden rechtspopulistische Äußerungen immer lauter. Beide Phänomene sollen detailliert analysiert werden.

„Wir vermuten, dass in den zahlreichen Initiativen neue Räume entstanden sind, in denen nicht nur Unterstützung geleistet wird, sondern es auch zu Konflikten kommt“, sagte Schwenken. Diese Konflikte seien jedoch nicht negativ, sondern „notwendig für die Aushandlung des Zusammenlebens in der Migrationsgesellschaft“.

Die Forscher wollen in den sechs Städten Dresden, Hamburg, Kassel, München, Osnabrück und Tübingen Interviews führen und sich mit den lokalen Besonderheiten vertraut machen. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre mit rund 850.000 Euro gefördert.

Von epd

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