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Göttingen Korrespondenzen von Wissenschaftlern
Campus Göttingen Korrespondenzen von Wissenschaftlern
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12:31 15.04.2018
Historische Handschrift: Aufzeichnung von Gottfried Wilhelm Leibniz. Quelle: Beuermann
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Göttingen

Seit der Eröffnung der Georg-August-Universität 1737 ist „eine durchaus zu beachtende Zahl bedeutender wissenschaftlicher Erkenntnisse entweder durch Impulse aus Göttingen oder in Göttingen durch Impulse von außerhalb entstanden“, so Karsten Engel. Der Student der Philosophie, Linguistik und Geschichte hat die Ringvorlesung gemeinsam mit Sarah von Hagen organisiert, die Geschichte und Deutsche Philologie studiert. Unterstützt wird die Ringvorlesung durch das Projekt „Stipendiaten machen Programm“ der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Beispiele wissenschaftlicher Briefwechsel

Es werden konkrete Beispiele wissenschaftlicher Briefwechsel aus und nach Göttingen aufgearbeitet, in denen Experimente beschrieben und um Erkenntnisse gerungen wird. Außerdem widmet sich die Vorlesung methodischen Fragen zur wissenschaftlichen Korrespondenz damals und heute. Die 45-minütigen Vorträge, die dem Publikumsgespräch vorausgehen, werden von Experten verschiedener Fachrichtungen aus Deutschland, Paris und New York gehalten.

Gründung der Georg-August-Universität

Der Vortrag am 18. April hat den Titel: „Heumann, Münchhausen und die Gründung der Göttinger Universität. Eine Geschichte in Briefen“. Über den Briefwechsel von Staatsminister Gerlach Adolph von Münchhausen und den Theologieprofessor Christoph August Heumann referieren Prof. Martin Mulsow von der Universität Erfurt und Dr. Anne Saada vom Centre National de la Recherche Scientifique in Paris.

Regulärer Ort der Ringvorlesung ist der Hörsaal Med 23, Humboldtallee 32. Die Vorträge am 25. April und am 30. Mai finden statt in Raum 104 im Zentralen Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5.

Von Katharina Meyer

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