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Göttingen Wissenschaftliche Vielfalt steht im Zentrum
Campus Göttingen Wissenschaftliche Vielfalt steht im Zentrum
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18:34 02.11.2012
Digital: Apps für Astronomiebegeisterte. / Memory: Kann man auch mit der Nase spielen. / Geschickt: Auch der Hochschulsport ist dabei. Quelle: EF

Der Zentralcampus ist aus vielen Gründen interessant, aber sein herausragendes Merkmal ist die große Anzahl unterschiedlicher Disziplinen, die sich hier auf engstem Raum begegnen. Entsprechend vielseitig sind auch die Aktionen und Veranstaltungen, die rund um den Platz der Göttinger Sieben angeboten werden.

So fragt sich der Psychologe und Neurowissenschaftler Prof. Roland Grabner in seinem Vortrag, ob man einen Mathematiker am Gehirn erkennen kann und erklärt, welche Hirnareale bei Mathematikern besonders aktiv sind.

Wer sich hingegen für die Raumfahrt und die aktuellen Geschehnisse in unserem Kosmos interessiert, hat heute zahlreiche Möglichkeiten, sich mit seinem Smartphone auf den neuesten Stand zu bringen. Der Astrophysiker Volker Bothmer zeigt in einer Vorführung die interessantesten Apps zu Astronomie und Raumfahrt.

Genauso selbstverständlich wie Smartphones ist das soziale Netzwerk Facebook geworden – dennoch sind sich die meisten Nutzer nicht sicher, welche Daten sie von sich mitteilen. Der Jurist Prof. Gerald Spindler wird daher in seinem Vortrag Fragen des Datenschutzes beantworten.
Das neue Kulturwissenschaftliche Zentrum (KWZ)  vereint moderne Baukultur mit der Funktionalität, die der Wissenschaftsalltag erforderlich macht.

Architekt Rainer Boll geht in einem architektonischen Rundgang auf die Besonderheiten des Gebäudes ein.Die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Claudia Keser  hat originelle Pläne: In einem Computer-Experiment lädt sie die Besucher ein, etwas über den eigenen Egoismus im Widerstreit zum gesellschaftlichen Nutzen zu erfahren.

Wer sich lieber körperlich statt geistig verausgaben möchte, kann das auf dem alternativen Bewegungszirkel des Hochschulsports tun, der von Axel Bauer betreut wird. Für Kinder stehen Wurf- und Jonglagespiele bereit.

Genauso viel Einsatzbereitschaft fordert das Riechmemory Daniel Mörleins, das mit einem Test auf Geruchsblindheit kombiniert wird. Zusätzlich wird erklärt, was unser Geruchssinn mit Tierschutz und Agrarforschung zu tun hat.

Auf einem Science Slam spricht der wissenschaftliche Nachwuchs auf populärwissenschaftliche und humoristische Weise  über komplexe Themen. Der Haken: Das Zeitlimit beträgt nur zehn Minuten und das Publikum kührt den Sieger, der sich damit für die Endrunde des Science Slams auf der Ideen-Expo 2013 qualifiziert.

Torsten Tschacher vom Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) gibt einen einstündigen Tamil-Sprachkurs in einer der ältesten Kultursprachen der Welt. Rund 70 Millionen Menschen sprechen diese Sprache, aus der das Wort „Mango“ kommt.

Auch die Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) gestaltet die Nacht des Wissens mit. Beatrix Dudensing von der SUB beleuchtet  in einer Führung und einem Vortrag Bibliotheken vor dem Hintergrund der wechselnden Medien als zeitlose Wissensspeicher.
Zusätzlich wird das Programm durch Filme, Schauspiel und Improvisationstheater ergänzt.

Das vollständige Programm der Nacht des Wissens mit Stadtplan und Raumangaben ist abrufbar im Internet unter ndw.uni-goettingen.de

jro

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