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16:39 19.09.2016
Von Christiane Böhm
Eins der Wohnheime des Studentenwerks Quelle: Archiv
Göttingen

780 Studierenden habe das Studentenwerk zum 1. September oder 1. Oktober einen Wohnplatz neu vermitteln können, so Prof. Jörg Magull, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studentenwerkes. Zwischen 1. Januar und 31. August 2016 seinen insgesamt 3980 Bewerbungen eingegangen, 1953 Bewerbungen stehen noch mit Einzugswunsch Wintersemester auf der Warteliste.

Studienanfänger, die bei der Wohnungssuche noch nicht erfolgreich waren können für einen Übergangszeit in einem Hotel unterkommen: ab 4. Oktober im kürzlich eröffneten B & B Hotel Göttingen-City,Maschmühlenweg. Von hier aus ist der Zentralcampus in nur fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Buchbar sind Übernachtungen in 15 Doppelzimmern, die mit Einzelbetten ausgestattet sind. Falls ein Frühstück gewünscht ist, kann dieses gegen einen geringen Aufpreis im Hotel hinzugebucht werden. Die temporäre Übernachtungsmöglichkeit endet am 30. November. Diese Übergangsmöglichkeit kann zeitgleich maximal 30 Studierenden angeboten werden.

Das Vergabeverfahren sieht die Zahlung von 5 Euro pro Person und Tag im Servicebüro Studentisches Wohnen des Studentenwerks Göttingen vor. Weitere Informationen zur Buchung finden Interessierte auf der Website des Studentenwerks.

Die Versorgungsquote mit Wohnheimplätzen beträgt in Göttingen momentan rund 15 Prozent. Das Wohnheim Kreuzbergring 16 steht zum Wintersemester 2016/17 frisch saniert zur Verfügung und bietet Platz für 21 Studierende.

Das Studentenwerk Göttingen setze solche Sanierungsaktivitäten zum Erhalt seines älteren Wohnheimbestandes unvermindert fort, so Magull. Problematisch bleibe es aber, dass es in Niedersachsen seit dem Jahr 2000 keine Zuschüsse mehr für Projekte rund um das Studentische Wohnen gibt. Sämtliche Aktivitäten des Studentenwerks durch Sanierung, Neubauten und neue Vermittlungsideen wie etwa das Projekt „Wohnen für Hilfe“, neuen Wohnraum für Studierende zu schaffen, erfolgen aus eigenen Mitteln und Kreditaufnahmen, so Magull.

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