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Zeichen setzen gegen Wissenschaftsfeindlichkeit

"March of Science" Zeichen setzen gegen Wissenschaftsfeindlichkeit

Für eine freie und offene Wissenschaft und Forschung setzen sich Menschen in Göttingen am Sonnabend, 22. April, mit dem „March of Science“ ein.

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Quelle: Heller (Archiv)

Göttingen. In mehr als 400 Städten weltweit wird am „Earth Day“ die Wissenschaft gefeiert und gegen Entlassung von kritischen Akademikern, Fakten-Leugnung, Budget-Kürzungen oder Reisebeschränkungen demonstriert. Damit soll auch Solidarität mit Wissenschaftlern gezeigt werden, die akuten Bedrohungen ausgesetzt sind.

Familienfreundliche Angebote am Gänseliesel

In Deutschland richten mindestens 20 Städte einen „March for Science“ aus. In Göttingen gibt es ab 10 Uhr am Gänseliesel familienfreundliche Angeboten rund um die Wissenschaft. Um 11 Uhr beginnt der Protest-Marsch dort und endet am Platz der Göttinger Sieben auf dem Zentralcampus der Universität. Auf der Kundgebung werden unter anderem sprechen die Präsidentin der Universität Göttingen, Prof. Ulrike Beisiegel, Niedersachsens Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic (Bündnis 90/Die Grünen), der Geschäftsführender Direktor, II. Physikalisches Institut der Universität Göttingen, Prof. Arnulf Quadt, die türkische Wissenschaftlerin und Philipp-Schwartz-Stipendiantin, Dr. H. Pinar Senoguz und der Pfarrer Ludger Gaillard.

Ein Zeichen setzen

Beisiegel erklärt: „Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Präsidium und hoffentlich vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werde ich am Sonnabend am March for Science in Göttingen teilnehmen. Der March for Science ist eine Reaktion darauf, dass in vielen Ländern die Abschaffung der akademischen Freiheit droht und die Autonomie von Universitäten staatlicher Kontrolle weichen muss. Deshalb wollen wir ein Zeichen gegen zunehmende Wissenschaftsfeindlichkeit setzen und auf die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft aufmerksam machen.

Universitäten müssen ihr Wissen nutzen, um Fehlentwicklungen anzumahnen und den „fake news“ evidenzbasierte Fakten und Erkenntnisse entgegenzuhalten. Das Thema der Verantwortung der Wissenschaft werden wir auch im kommenden Wintersemester mit unserer Tagung „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“ vom 17. bis zum 19. November aufgreifen.“

Bereits am Freitag, 21. April, um 10 Uhr werden am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation die Flaggen aller Nationen der Menschen, die dort arbeiten aufgehängt. Es werden 65 Flaggen sein.

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