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Zeitgemäße Seelsorge Thema von Theologieprofessor Friedrichs

Antrittsvorlesung an der Universität Göttingen Zeitgemäße Seelsorge Thema von Theologieprofessor Friedrichs

„Gott im Zwischenraum – Impulse des Kinofilms ‚Das Beste kommt zum Schluss‘ für die Seelsorge“ lautet der Titel der Antrittsvorlesung von Prof. Lutz Friedrichs an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. In seinem Vortrag geht es um die Suche nach einen zeitgemäßen Seelsorgekonzept.

Göttingen. Die Tragikomödie handelt von zwei krebskranken Männern, die aus verschiedenen Welten kommen und durch das gemeinsame Schicksal eine Freundschaft entwickeln. Friedrichs findet darin wesentliche Impulse für seine Suche nach einem zeitgemäßen Seelsorgekonzept.

„Die Grundvoraussetzungen gelingender Seelsorge – Empathie, Wertschätzung und Annahme des Anderen – werden mithilfe des Films neu buchstabiert“, so Prof. Friedrichs. Der Gott des Kinofilms ist der ‚Gott des Zwischenraums‘: Er zeigt sich, wenn sich in zwischenmenschlichen Begegnungen plötzlich und unerwartet neue Lebensperspektiven einstellen.

Die christliche Seelsorge kann von diesem Bild lernen, ihre Aufgabe in postsäkularer Zeit genauer zu verstehen.“ Die Antrittsvorlesung beginnt um 12 Uhr am Freitag, 11. Dezember, im Theologicum, Raum TO2.

Friedrichs, Jahrgang 1963, studierte Theologie in Göttingen und Basel. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praktische Theologie in Marburg, wo er 1997 mit einer Arbeit über die religiöse Dimension spätmoderner Autobiographien promoviert wurde.

Nach Vikariat und Gemeindepfarramt in Hessen übernahm er acht Jahre lang die Leitung der Arbeitsstelle Gottesdienst der Evangelischen Kirche in Deutschland. Parallel habilitierte er sich 2006 mit einer Arbeit zur Kasualpraxis in der Spätmoderne und war anschließend Privatdozent in Münster und Göttingen.

Seit 2010 ist er Referent für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Studienleiter am Predigerseminar Hofgeismar. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Gottesdienst und Predigt, Kasualien sowie Theologie und Literatur.

eb

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