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Zwei Göttinger erhalten Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014

Elf Auszeichnungen Zwei Göttinger erhalten Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014

Den Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014 haben am Mittwochabend, 15. Oktober, elf Wissenschaftler und Studierende erhalten, darunter zwei Mitglieder der Universität Göttingen.

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Ibañez-Diaz (links) und Hombrecher.

Quelle: EF

Hannover. Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne) würdigte zwei Professoren, eine Nachwuchswissenschaftlerin und acht Studierende von niedersächsischen Hochschulen. Insgesamt ist der Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014 mit 87 500 Euro dotiert.

„Was alle Preisträger verbindet, ist das Streben, sich weiterzuentwickeln und Neues zu entdecken“, sagte Heinen-Kljajić. „Wissenschaft lebt davon, dass Grenzen überschritten werden“. Alle Wissenschaftler haben neben exzellenten Leistungen in Forschung und Lehre auch wesentliche Beiträge zur Hochschulentwicklung erbracht, betonte die Ministerin.

Den Preis für Nachwuchswissenschaftler (dotiert mit 20 000 Euro), hat die Ministerin an Prof. Marcela Ibañez-Diaz überreicht. Die Juniorprofessorin für Entwicklungsökonomie an der Universität Göttingen hat sich auf dem Gebiet der Determinanten des Anbaus von Drogen profiliert und zählt hier international zu den führenden Wissenschaftlerinnen.

In jüngerer Zeit hat sie sich Untersuchungen von geschlechtsspezifischer Ungleichheit in Entwicklungsländern zugewandt. An der Universität Göttingen ist die 1973 geborene Wissenschaftlerin an drei großen DFG-Verbundforschungsprojekten als Principal Investigator beteiligt.

Gesellschaftliches Engagement

Für ihre fachlichen Leistungen und ihr gesellschaftliches Engagement wurden acht Studierende ausgezeichnet. Darunter ist Hartmut Hombrecher. Der 1988 geborene Student studiert Deutsche Philologie und Komparatistik im Master-Studiengang an der Universität Göttingen. Ein Bachelor-Studium der Deutschen Philologie und Portugiesisch/Lusitanistik an der Universität Göttingen schloss er im vergangenen Frühjahr erfolgreich ab.

Hombrecher engagierte sich unter anderem als hochschulpolitischer Referent und stellvertretender Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) sowie in der zentralen Kommission für Lehre und Studium der Universität Göttingen. Für seine herausragenden Studienleistungen sowie bemerkenswertes soziales, gesellschaftliches und hochschulpolitisches Engagement zeichnete ihn die Philosophische Fakultät in diesem Jahr mit ihrem Fakultätspreis aus.

Die beiden mit 25   000 Euro dotierten Preise als herausragender Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität erhielten Thomas Scheper, Professor für Technische Chemie an der Leibniz Universität Hannover, und Xiaobo Liu-Henke, Professorin für Regelungstechnik und Mathematik an der Fakultät Maschinenbau der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

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