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Zweite Amtszeit für Göttinger Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel

Senat stimmt gegen Ausschreibung Zweite Amtszeit für Göttinger Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel

Der Senat der Universität Göttingen hat am Mittwoch beschlossen, auf eine Ausschreibung der Präsidentschaft zu verzichten.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Der Senat der Universität Göttingen hat am Mittwoch beschlossen, auf eine Ausschreibung der Präsidentschaft für die Georgia Augusta zu verzichten.

Daraus ergibt sich eine zweite Amtszeit von Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel ab 2017. Wenn der Stiftungsausschuss dem Senatsvotum zustimmt, ist die Wahl im November geplant, teilte die Hochschule auf Tageblatt-Anfrage mit.

Für die Präsidentin ist die Entscheidung des Senats, der Verzicht auf die Ausschreibung der Stelle, die beste von den Möglichkeiten, die das Niedersächsische Hochschulgesetz einräumt. Auch mit einem Gegenkandidaten muss die Präsidentin, die 2011 Nachfolgerin von Prof. Kurt von Figura geworden ist, nicht um das Amt konkurrieren. Eine Ausschreibung wiederum bedeutete, auch Beisiegel könnte sich bewerben, was aber in Universitätskreisen für ausgeschlossen gehalten wurde.

Beisiegel (62) beginnt ihre zweite Amtszeit, nach Zustimmung und Wahl durch Stiftungsrat und Senat im November, ab 2017. Das Gesetz sieht dann eine achtjährige Amtszeit vor, regelt aber auch, dass Präsidenten die Altersgrenze mit Vollendung des 68. Lebensjahres erreichen.

Wichtige Vorhaben für die zweite Amtszeit der Universitätspräsidentin sind nach deren eigenen Angaben eine erfolgreiche Teilnahme an der nächsten Exzellenzinitiative von Bund und Ländern sowie die Realisierung des Forum Wissen, das Teile der Sammlungen der Universität in einem Wissenschaftsmuseum am Bahnhof präsentieren soll.

Beisiegel wechselte 2011 von einer Stelle als Biochemieprofessorin an der Universität Hamburg nach Göttingen. Mit ihr hat erstmals eine Frau das Präsidentenamt der Georgia Augusta übernommen und mit ihr kam auch erstmals eine externe Bewerberin in das Amt.

Als Präsidentin vertritt sie die Hochschule nach außen, führt den Vorsitz im Präsidium, das an der Georg-August-Universität zwei hauptamtliche und drei nebenamtliche Vizepräsidenten hat. Präsidium, Stiftungsrat und Senat sind die zentralen Organe der Hochschule.

Dieser Artikel wurde um 18:37 aktualisiert.

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