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Platzgarantie in Lehrveranstaltungen für Studierende mit Mehrfachbelastungen

Uni Kassel Platzgarantie in Lehrveranstaltungen für Studierende mit Mehrfachbelastungen

Die Universität Kassel hat ein Verfahren entwickelt, das Studierende mit Mehrfachbelastungen bei der Vergabe von Lehrveranstaltungsplätzen bevorzugt berücksichtigt. Sukzessive soll das Verfahren an allen Fachbereichen der Uni implementiert werden.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Kassel. Von dem System profitieren Studierende mit Kind, Pflegeaufgaben, gesundheitlichen Einschränkungen oder einer Behinderung.

Bisher gibt es das IT-gestützte Verfahren zur bevorzugten Vergabe von Veranstaltungsplätzen an der Uni Kassel am Institut für Sozialwesen und am Institut für Germanistik. Bundesweit wäre sie damit die erste Universität, die eine IT-gestützte bevorzugte Einwahl von Studierenden mit Mehrfachbelastungen in Lehrveranstaltungen ermöglicht. Häufig sind diese darauf angewiesen, ihre Seminare zu bestimmten Zeiten zu besuchen. Damit geht die Uni Kassel einen weiteren Schritt in Richtung familienfreundliche Hochschule und widmet sich gleichzeitig dem Thema „inklusive Hochschule“.

Einen Antrag auf bevorzugte Berücksichtigung bei der Vergabe von Lehrveranstaltungsplätzen in ihrem Studiengang können Studierende bei der zuständigen Stelle des Instituts oder Fachbereichs stellen. Berücksichtigt werden Studierende, die chronisch krank sind, eine Behinderung haben, ein Kind unter zwölf Jahren betreuen, einen voraussichtlichen Entbindungstermin in der Vorlesungszeit haben oder einen nahen Angehören pflegen. Der Antrag gilt für ein Semester.

In der Pilotphase hat die Uni Kassel das Verfahren am Institut für Sozialwesen getestet. Das Projekt verlief erfolgreich. Einzige Einschränkung: Die manuelle Bearbeitung der Anträge war sehr zeitintensiv. Daher professionalisierte die Uni das Verfahren und fand eine effiziente technische Lösung, um möglichst vielen Studierenden diesen Service zu ermöglichen.

eb

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