Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Aktuelles Was gegen Lampenfieber im Job hilft
Campus Studium & Beruf Beruf & Bildung Aktuelles Was gegen Lampenfieber im Job hilft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:41 23.09.2016
Wer das freie Reden regelmäßig übt, kommt in der Regel ohne Lampenfieber durch seinen Vortrag. Foto: Monique Wüstenhagen
Dortmund

Berufstätige schützen sich am besten vor Lampenfieber bei Vorträgen, indem sie die freie Rede vor Publikum immer wieder üben. Um zum Beispiel erst einmal die Hemmung zu verlieren, vor Menschen zu sprechen, kann man sich nach Vorträgen bei Publikumsdiskussionen zu Wort melden.

Wer das ein paar Mal gemacht hat, ist in der Regel deutlich weniger aufgeregt, wenn er selbst vorne steht und eine Rede hält. Das sagte Karriereberater Thorsten Knobbe aus Dortmund im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. Doch bei manchen reicht das noch nicht aus. Die Hemmung, vor Fremden frei zu sprechen, ist bei einigen sehr groß.

Um häufiger die freie Rede zu üben, sind Debattierclubs eine gute Möglichkeit. Die gibt es mittlerweile in vielen Städten. Aus Freude an der Argumentation werden dort verschiedene Streitfragen einmal pro Woche diskutiert. Wer das immer wieder macht, verliert die Angst vor Vorträgen in der Regel komplett.

Ist das Lampenfieber nicht so groß, reicht es in der Regel, den Vortrag vorher gut zu üben. So kann man zum Beispiel seine Rede vorab vor Freunden oder der Familie halten. Knobbe rät allerdings davon ab, sich feste Redewendungen vorher zurechtzulegen. Das wirke häufig sehr bemüht.

Wenn im Vortrag ein Blackout droht, ist ein einfacher Trick, zum Wasserglas zu greifen, das häufig auf dem Rednerpult steht. Gibt es dort keins, besorgen Berufstätige am besten vorab eins. Und schließlich gilt: Wenn der rote Faden komplett weg ist, einfach das zuletzt Gesagte noch einmal wiederholen. In vielen Fällen ist er danach wieder da.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ist diese Ausbildung überhaupt das richtige für mich? - Das fragen sich wahrscheinlich viele Jugendliche, die Schwierigkeiten in der Lehre haben. Manchmal reicht schon ein Gespräch mit Berufserfahrenen, um den Knoten zu lösen.

23.09.2016

In Stresssituationen kommunizieren Chefs gerne im knappen Befehlston. Das ist der falsche Weg, sagen jetzt Wissenschaftler. Vorgesetzte sollten den Mitarbeitern lieber Fragen stellen - und bei der Antwort zuhören.

22.09.2016

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Wenn Mitarbeiter ein Diensthandy erhalten, fragen sie aber besser genau nach, was sie damit machen dürfen und was der Arbeitgeber erwartet. Denn wer die Regeln nicht einhält, handelt sich schnell Ärger ein.

19.09.2016