Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
2000 Besucher bei Nacht-Flohmarkt

Göttinger Mensa 2000 Besucher bei Nacht-Flohmarkt

Rund 2000 Besucher haben am Freitag den Nacht-Flohmarkt im Foyer der Zentralmensa besucht. Sie shoppten nach Herzenslust an über 40 Ständen und lauschten den Darbietungen der Sänger und Bands auf der offenen Bühne im Café Central.

Nächster Artikel
Philipp Haverkamp studiert Mathematik und Sport
Quelle: Pförtner

Göttingen. Bücher, CDs, Nippes, Kochgeschirr, Parfüm, Schmuck, Schuhe, Kleidung: Das alles und noch viel mehr gab es zu kaufen. Wobei Kleidung den Löwenanteil des Angebots ausmachte. Und zwar Damenbekleidung. Und so wunderte es nicht, dass sowohl der Großteil der Anbieter als auch der Besucher weiblichen Geschlechts war.

Foto: Pförtner

Zur Bildergalerie

 
„Unsere Schränke sind voll – wir müssen Platz für neue Klamotten schaffen“, verkündeten Julia (22) und Rebecca (20). Ella wurde unterdessen eine Silberkette mit einem Anhänger, in dem ein Fossil steckte, für immerhin 30 Euro los. „Die haben mir meine Eltern zu Ostern geschenkt“, erzählte die 23-Jährige, „leider mochte ich sie nie – jetzt hab ich wenigstens das Geld“. Und Merret (21) freute sich über eine Etagere, die sie für einen Euro erstanden hatte: „Daraus bau ich mir einen CD-Ständer.“ 

 
Männer zählten natürlich auch zu den Gästen, zum Beispiel Maik. Der 28-Jährige offerierte keine Kleidung oder Schmuck, sondern Fachbücher und Computerspiele: „Schließlich bin ich Physiker.“ Clemens war in Begleitung von Elisa (20) gekommen: „Eigentlich wollte ich Fußball gucken“, so der 22-Jährige, „aber was soll ich machen …?“. Uwe saß unterdessen mit Freunden im Café Central, trank ein Bier und ließ den Feierabend ausklingen. Er habe übrigens nie eine Uni besucht, erzählte der 50-Jährige, sei eher ein „Student des Lebens“.

 
Für den Nacht-Flohmarkt war es die dritte Auflage. Und angesichts des Zuspruchs sowohl von Seiten der Besucher als auch der Aussteller nicht die letzte. Sie hätten 280 Anmeldungen gehabt, berichteten Horst Reinert und Manuela Kaufmann vom ausrichtenden Kulturbüro des Studentenwerks, und mussten auslosen, wer einen Stand bekam.   

Nächster Artikel
Ausstellung „on/off“ über den Nobelpreis in der Alten Mensa Göttingen