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Göttinger Studentinnen bei Klimaschutzkonferenz

"Gemischte Gefühle" zum Abkommen Göttinger Studentinnen bei Klimaschutzkonferenz

Am Wochenende ist die Weltklimakonferenz zu Ende gegangen - nach einem fast historischen Verhandlungsmarathon und mit einem historischen Klimaschutzabkommen. Zwei Göttinger Studentinnen haben die Verhandlungen miterlebt.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. „Man konnte selbst kurz vor Schluss nicht sicher sein, ob das Abkommen angenommen wird,“ erzählt Dorothea Epperlein.

Die 24-Jährige Studentin ist für das „Jugendbündnis Zukunftsenergie“ nach Paris gefahren, wo vom 30. November bis zum 12. Dezember die Weltklimakonferenz tagte. Mit ihr ist Maria Kaiser dort gewesen. Sie engagiert sich bei der Jugendorganisation des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Beide wollten aus Paris berichten und gemeinsam mit Aktivisten Druck aufbauen.

Der sei diesmal besonders groß gewesen, „weil niemand wollte, dass wieder eine Katastrophe wie in Kopenhagen passiert,“ so Epperlein. Dort war 2009 zuletzt ein globales Klimaschutzabkommen gescheitert. „Wir haben gemeinsam mit Aktivisten aus dem globalen Süden viele Aktionen durchgeführt“, ergänzt Kaiser. Denn sie findet, dass die Industrieländer „wieder einmal die Verhandlungen dominiert haben“.

Deshalb sei das neue Abkommen zwar ein Fortschritt, denn die gesamte UNO habe sich zum gemeinsamen Handeln für Klimaschutz bekannt. Aber die Ziele hätten „viel radikaler formuliert werden müssen“, so Kaiser. Allerdings sei aus der Konferenz eine starke zivilgesellschaftliche Bewegung hervorgegangen. Die wolle künftig „weiter weltweit Druck machen“.

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