Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Sieben Forschungsvorträge beim Xlab Science-Festival

Festival der Wissenschaft Sieben Forschungsvorträge beim Xlab Science-Festival

Seit 2004 erklären bekannte Wissenschaftler ihre Forschung jungen Menschen beim Science Festival des Göttinger Xlab. Am 25. und 26. Januar kommen sieben Referenten zu den Vorträgen auf dem Nordcampus. Den Festvortrag in der Aula der Universität hält Wolfgang Wahlster über künstliche Intelligenz.

Voriger Artikel
Universität Göttingen: Preis des Stiftungsrates für Samuel Salzborn

Voller Saal: Vortrag bei einem Science Festival der Vorjahre.

Quelle: CR

Göttingen. Das Treffen der Nobelpreisträger in Lindau, das auch Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit gibt, mit den ausgezeichneten Forschern zu diskutieren, war Vorbild für das Science Festival des Experimentallabors für junge Menschen Xlab. Dieses bringt Schüler der Oberstufen, Studierende und an Wissenschaft Interessierte zusammen. In diesem Jahr hält Hartmut Michel, Nobelpreisträger für Chemie des Jahres 1988 und Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt, die Nobel-Lecture. Struktur und Funktion von Membranproteinen sind sein Thema. Wie alle Referenten wird auch Michel im Anschluss an seinen Vortrag aus dem Publikum beantworten. Der Vortrag von Michel beginnt um 11 Uhr am Dienstag, 26. Januar.

Das Festival beginnt am Montag, 25. Januar, um 9.30 Uhr mit dem Vortrag „Das Gehirn bei der Arbeit. Vom Sehen zur Wahrnehmung im Affen und beim Menschen“ des Göttinger Primatenforschers Stefan Treue. Um 11 Uhr erörtert Thomas Klinger, Greifswald, die Frage: „Die Fusion von Wasserstoff – Energie der Zukunft oder ewiger Traum?“. Mit dem „Sozialverhalten und Partnerwahl in Säugetier-Gesellschaft aus der modernen Verhaltensforschung“ befasst sich der Vortrag von Heribert Hofer, Berlin, am Montag ab 14 Uhr.

Den zweiten Tag des Science Festivals eröffnet der Göttinger Wissenschaftler Reinhard Jahn um 9.30 Uhr mit dem Thema „Wie Nervenzellen miteinander reden“. Er geht auf die molekularen Schritte ein, die der Kommunikation der Nervenzellen zugrunde liegen und zu erforschen sind.  Um 14 Uhr beginnt der letzte Vortrag: Thomas Scheibel aus Bayreuth spricht über Spinnenseide und „Was Spiderman besser wissen sollte. Oder: Was wir von der Natur lernen können“.

Alle Vorträge werden im Hörsaal MN08 der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie, Goldschmidtstraße 3, gehalten. An einem anderen Vortragsort, der Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1, wird Wolfgang Wahlster um 18 Uhr am Montag, 25. Januar, sprechen. Der Wissenschaftler vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelleigenz macht die „Künstliche Intelligenz im Alltag“ zum Thema des Festvortrages.

xlab-goettingen.de

Voriger Artikel
Ausstellung „on/off“ über den Nobelpreis in der Alten Mensa Göttingen