Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Studium in Göttingen, Arbeit in Holzminden

Studentenleben 2015: Jessica Heise Studium in Göttingen, Arbeit in Holzminden

„Es ist anstrengender als erwartet, macht aber auf jeden Fall Spaß“, erzählt Jessica Heise. Die 25-Jährige aus Holzminden absolviert momentan das fünfte und damit vorletzte Semester des dualen Studienganges „Business Administration“ an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Göttingen (VWA).

Voriger Artikel
Göttinger Studentinnen bei Klimaschutzkonferenz
Nächster Artikel
„Immer diese Erstis!“

Arbeitet in Holzminden, studiert in Göttingen: Jessica Heise.

Quelle: hal

Göttingen. Zweimal die Woche besucht Heise Vorlesungen an der Berufsakademie. Themen sind, wie bei einem gewöhnlichen Universitätsstudium von Betriebswirtschaftslehre (BWL), Marketing, Logistik oder Finanzierung. Letzteres macht Heise besonders gern: „Ich bin ein Zahlenmensch“, sagt sie.

 

Wenn sie nicht in Vorlesungen sitzt, ist Heise, die Studentin und Auszubildende gleichzeitig ist, im Finanzbereich des Holzmindener Unternehmen Symrise AG tätig. „Die Abteilung ist super, und die Kollegen auch“, berichtet Heise. Von Montag bis Donnerstagmittag arbeitet Heise in dem Unternehmen, das Duftstoffe und Aromen herstellt. Wenn ihre Kollegen Feierabend haben, geht sie zur Vorlesung oder lernt für Klausuren. „Es ist zeitlich ein großer Aufwand, aber man gewöhnt sich dran“, meint Heise. Viel Zeit für Hobbys bleibt ihr nicht. „Man opfert schon viel, aber es lohnt sich am Ende“, beurteilt die Bankkauffrau.

 

Heise machte nach dem Abitur eine Lehre zur Bankkauffrau in Braunschweig. Studieren wollte sie danach aber auf jeden Fall. Die Entscheidung für das duale Studium fiel schnell. Symrise AG ist der größte Arbeitgeber in Holzminden. Heise gefiel die Kombination aus Theorie und Praxis, die das duale System ermöglicht. Auch die Bezahlung während der Ausbildung spielte eine Rolle: „Wenn man sich erst einmal ans Geld verdienen gewöhnt hat...“, sagt Heise lachend.

 

Die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Hochschule sei gut abgestimmt, berichtet die 25-Jährige. Regelmäßig finden Versammlungen statt, bei denen Verbesserungsbedarf geklärt wird. Auch die Dozenten werden von den Studenten evaluiert. „Man merkt, dass sich Dinge ändern und verbessern“, findet Heise. Im August 2016 wird sie das Studium beenden. Heise freut sich auf die Berufstätigkeit ohne VWA-Stundenplan: „Das ist dann bestimmt wie Urlaub.“

 

Von Flora Hallmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Uni Göttingen begrüßt zum #unistartgoe Studienanfänger