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Demenz - Leben im Schatten

„Demenz. Leben im Schatten"

Eine Krankheit mit vielen Aspekten

Der Körper funktioniert noch, aber das Gehirn arbeitet immer weniger: In Deutschland gibt es rund 1,2 Millionen Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Jährlich kommen rund 240 000 hinzu. Forscher gehen davon aus, dass diese Zahl – auch als Folge des demographischen Wandels – in den kommenden Jahren noch größer wird. mehr

Tageblatt-Telefonaktion Demenz Nicht mit einer Therapie zögern

Demenz

In Deutschland gibt es seit 1992 keine pauschale Entmündigung erwachsener Personen mehr. Auch Menschen, denen ein gesetzlicher Betreuer an die Seite gestellt wird, bleiben geschäftsfähig. Sie behalten ihre Persönlichkeitsrechte, beispielsweise ihr Wahlrecht und andere wichtige Entscheidungskompetenzen. Und ihre Unterschrift bleibt gültig, ob bei Kreditinstituten oder Behördengängen.

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Demenz - Leben im Schatten

Der Patient sollte rechtzeitig erklären, wer später in seinem Auftrag handeln darf (Vorsorgevollmacht), wer als Betreuer eingesetzt werden soll (Betreuungsverfügung) und welche ärztliche Maßnahmen künftig durchgeführt werden dürfen (Patientenverfügung). Eine Vorsorgevollmacht kann die Betreuung entbehrlich machen. Soweit die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in der sechsten Auflage ihres Ratgebers „Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit“.

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Ideale Pflegeheim für Demenzkranke finden

Mit der Volkskrankheit Demenz beschäftigt sich unsere elfteilige Serie: aus Sicht der Betroffenen, der Angehörigen, der Ärzte, des Pflegepersonals. Sie behandelt aber auch die gesundheitspolitischen Fragestellungen, die juristische Problematik, stellt neuere Forschungsergebnisse vor – und schließt mit einer großen Telefonaktion, bei der unsere Leser die Möglichkeit haben, individuelle Fragen zu stellen. Diesmal: Das richtige Pflegeheim.

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Größere Spielräume bei Leistungen

Seit 1. Juli 2008 gelten in Hinblick auf Leistungen der Pflegeversicherung einige Verbesserungen für an Demenz Erkrankte.

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Demenz - Leben im Schatten

Ein Herr - er wirkt eigentlich rüstig - wird von seiner Ehefrau aufgefordert, mit Damaris Staemmler, Sozialpädagogin im Anerkennungsjahr in der Klinik für Psychiatrie, mitzugehen. Der Gesprächskreis für Angehörige der Gedächtnisambulanz des Universitätsklinikums Göttingen bietet über den Laienhilfsdienst parallel eine Betreuung für die demenzkranken Partner an.

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Laienhelfer

Häufig fragen mich Angehörige beim Erstgespräch, ob ich das wirklich alles glaube, was sie mir über den Kranken berichten“, erzählt Dagmar Hillmann, Sozialarbeiterin in der Gedächtnisambulanz. Das Wichtigste sei, erst einmal zuzuhören und herauszufinden, was der Angehörige will. Manche reden sich spontan den Ärger von der Seele. Andere warten ab, was kommt.

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Behandlungsformen

Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Ursache einer Demenz im höheren Lebensalter. Ihre Häufigkeit nimmt mit steigendem Alter zu und beträgt zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr ein bis drei Prozent, zwischen dem 70. und 80. Lebensjahr drei bis zwölf Prozent und bis zu 35 Prozent bei den über 85-Jährigen. 

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Lebensplanung aus der Bahn

Alzheimer-Patienten werden oft im Kreise der Familie betreut. Die pflegenden Angehörigen leider unter der Krankheit einer nahestehenden Person meist sehr. Den betroffenen Patienten sind die eigene Funktionsdefizite häufig kaum bewusst. „Jetzt spricht sie von ihrer Schulzeit“, erklärt Herr R., der mit seiner Alzheimer-kranken Mutter in die Gedächtsnisambulanz zu einem Routinetermin gekommen ist. Die 79jährige Dame „fühlt sich ganz gut“. 

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Warum es nicht immer Alzheimer ist

In Deutschland gibt es rund 1,2 Millionen Menschen, die an einer Demenz leiden. Im Jahr 2020 werden es voraussichtlich doppelt so viele sein. „Dennoch“, erklärt Prof. Mathias Bähr, Direktor der Abteilung Neurologie am Universitätsklinikum, „werden die als Demenz bezeichneten Krankheiten nach wie vor stark tabuisiert, bagatellisiert und häufig nicht optimal behandelt.“

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Verschämtes Schweigen

Die Angehörigen schildern beim Aufnahmegespräch, dass die an Demenz erkrankte Mutter nicht mehr in der Lage ist, ein Ei zu kochen. Die Erkrankte selbst berichtet jedoch, dass sie jeden Tag das Mittagessen zubereitet, schließlich sei da ja sonst auch niemand, der das tun könne. „Diese mangelnde Krankheitseinsicht ist ganz typisch für Patienten, die an Alzheimer erkrankt sind“, erklärt Dr. Anja Schneider von der Gedächtnisambulanz des Universitätsklinikums.

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Uni Göttingen begrüßt zum #unistartgoe Studienanfänger