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250 Veranstaltungen bei der zweiten „Nacht des Wissens“ in Göttingen

Gehirnsafari bis Mitternacht 250 Veranstaltungen bei der zweiten „Nacht des Wissens“ in Göttingen

Mehr als 15000 Besucher werden zur zweiten Nacht des Wissens (NdW) erwartet. Am Sonnabend, 17. Januar, sollen die mehr als 250 Veranstaltungen von universitären und außeruniversitären Einrichtungen des Göttingen Campus von 17 bis 24 Uhr Forschung und Wissen vermitteln.

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2. Nacht des Wissens (NdW) in Göttingen

Nacht des Wissens 2012: Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sitzen Kinder zwischen Dummies für Flugzeugtests.

Quelle: EF

Göttingen. Es wird viel mehr sein als an einem Abend zu erkunden ist: Schlaf- und Schreibtypen, Flugzeug- und Sonnensystemforschung, historische Instrumente und hochmoderne Operationsroboter, die Arbeitswelt der Zukunft oder das Alte Ägypten in der Popmusik.

Die Themenvielfalt ist groß und „zeigt, was den Wissenschaftsstandort ausmacht“: So fasst Projektkoordinatorin Regina Lange von der Universität Göttingen das Programm der Nacht des Wissens 2015 zusammen.

Seit fast einem Jahr ist das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) auf dem Nordcampus. Es nimmt an der NdW teil und wird in seinen Räumen auch den Max-Planck-Instituten für biophysikalische Chemie, für Dynamik und Selbstorganisation und für experimentelle Medizin Platz zur Präsentation bieten. Direktor Prof. Ulrich Christensen kündigt Führungen durch den Neubau und seine Forschungsabteilungen an. Er selbst will das Angebot des MPI für experimentelle Medizin nutzen und DNA aus dem Zellkern einer Tomate extrahieren: „Für mich ist das ganz spannend“, sagt der Sonnensystemforscher.

Er könnte auch feststellen, ob er ein Früh- oder Spätaufsteher ist, indem er bei den Kollegen vom MPI für biophysikalische Chemie seinen individuellen Chronotyp ermittelt. Wie bei der ersten Nacht des Wissens im November 2012 kann viel besichtigt und noch mehr ausprobiert werden.

Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden die Besucher „buchstäblich auf dem Gelände landen“, kündigt Standortleiter Prof. Joachim Block an. Eine Landebahn wird an verschiedenen Stationen vorbeiführen und an der Flugzeughalle enden, wo das Forschungsflugzeug DO 728 zu sehen ist.

Im Universitätsklinikum werden „Schräge Professoren“ unterwegs sein und für Spaß sorgen. Herzforscher und Neurologen erklären aktuelle Forschungsergebnisse. In der Osthalle, so UMG-Sprecher Stefan Weller, ist eine „Gehirnsafari möglich“, wenn die Besucher das großformatige Modell des Gehirns betreten.

Im Zentrum der Nacht des Wissens stehen die verschiedensten Veranstaltungen von Diskussion bis Vortrag im Zentralen Hörsaalgebäude. Dort kann jeder herausfinden, ob er Abenteurer, Goldgräber, Eichhörnchen oder Zehnkämpfer ist – als Schreibtyp.

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