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2. Nacht des Wissens (NdW) in Göttingen

Abendlicher Bildungsplan 2. Nacht des Wissens (NdW) in Göttingen

Jeder der 20 Stand­orte der 2. Nacht des Wissens (NdW) wird  am Sonnabend, 17. Januar, ein abendfüllendes Programm bieten. Von 17 bis 24 Uhr können  im Stadtgebiet mehr als 250 Veranstaltungen besucht werden, die unterhaltsamen Wissenstransfer versprechen.

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Begehbar: Modell eines Gehirns, das im Klinikum Göttingen zu sehen ist.

Quelle: EF

Göttingen. Die Georg-August-Universität hat das Programm mit den außeruniversitären Einrichtungen in Göttingen zusammengestellt.

Was sich die Gäste aus dem NdW-Programm aussuchen, kann auf rationaler oder emotionaler Entscheidung beruhen. Wer sich seiner Sache nicht sicher ist, kann auch dazu bei der NdW Wissenswertes erfahren, wenn es im Vortrag mit Experimenten der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Claudia Keser und Dr. Emmanuel Peterlé um „Rationale Investitionsentscheidungen“ geht.

Eine Übersichtskarte der Veranstaltungsorte gibt es hier.

Die Nacht des Wissens zu veranstalten, war eine Entscheidung von Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel. Sie brachte die Idee aus Hamburg mit nach Göttingen. „Aber die Nacht des Wissens in Göttingen ist ganz speziell“, meint Beisiegel. Hier seien die Standorte nah beieinander (per Bus-Shuttle erreichbar) und das Angebot aufgrund der Beteiligung vieler Partner besonders vielfältig, Beisiegel.

Im November 2012 kamen zur ersten NdW 15   000 Besucher; zur zweiten am Sonnabend ­werden mindestens ebenso viele erwartet. Die Gäste können ­nahezu die gesamte Bandbreite des Göttinger Lehr- und Forschungsangebotes kennenlernen. Zuvor aber gilt es zu entscheiden, was, wo und wann auf dem abendlichen Bildungsplan stehen soll.

„Wissen ist Nacht“ hören

Hier geben Mitarbeiter von Universität und Forschungsinstituten Tipps für die Nacht des Wissens am Sonnabend.

U. Krippahl

U. Krippahl

Quelle:

Ulrich Krippahl , Mitarbeiter im Einkauf der Universitätsmedizin Göttingen (UMG): „Die letzte Nacht des Wissens fand ich schon spannend. In diesem Jahr gibt es ja noch mehr Angebote – viel mehr als man besuchen kann. Ich konzentriere mich deshalb in diesem Jahr auf die Angebote im Nordcampus: Unbedingt hingehen will ich in das neue Physik-Gebäude mit dem Teleskop der Astrophysik und dem Angebot, ins All zuschauen.

Dann interessieren mich das ,XLAB im Focus‘ und die Ausstellung zur NASA-Weltraumsonde Solar Preobe Plus im MPI für Sonnensystemforschung. Und auf dem Rückweg geht’s vielleicht noch ins Klinikum. Da soll es bis Mitternacht in der, Bar des Wissens‘ alkoholfreie Cocktails geben.“

J. Hoffmeister

J. Hoffmeister

Quelle:

Klang der Sterne

Aus dem Programm der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK)und Fraunhofer-Anwendungszentrum auf den Zietenterrassen empfiehlt Jennifer Hoffmeister „die Experimente zur Holographie, die Lasershow, Plasmaquellen für den Alltag und natürlich unsere Vorträge.“

H. Schunker

H. Schunker

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Das Innere der Sonne und der Sterne ist das Forschungsgebiet von Dr. Hannah Schunker am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. „Bei der ersten Nacht des Wissens habe ich über den Klang der Sterne eine Vorlesung gehalten. Das hat die Besucher sehr interessiert. Für diese Nacht des Wissens habe ich Experimente vorbereitet und erkläre mit Flaschen den Klang und die Schwingungen der Sterne.“

Ihr Kollege Dr. Jesper Schou wird in einem Vortrag um 22 Uhr erklären, wie Forscher aus dem Klang der Sterne auf Eigenschaften des Sterneninneren Erkenntnisse erhalten.

J. Musiol

J. Musiol

Quelle:

Ethnologiestudent Joshua Musiol : „Mein Highlight auf der 2. Nacht des Wissens ist der Besuch der Nachtschule von Prof. Abdul Nachtigaller ,Wissen ist Nacht‘ im Zentralen Hörsaalgebäude, Hörsaal 001. Hier wird Wissenschaft einmal anders, nämlich mit Humor und Witz, präsentiert; fernab vom Duktus der Analytik und des Theoretischen. Wissenschaft sollte nicht immer zu ernst genommen werden und genau das wird hier geboten.“

S. Navidi

S. Navidi

Quelle:

Sarvin Navidi ist in der Abteilung Studium und Lehre der Universität Göttingen für Medien und Informationsmanagement zuständig: „Ich habe mir ein paar Vorträge der Mathematik, Neurowissenschaften und Philosophie herausgesucht, aber vor allem freue ich mich darauf, mich durch die Veranstaltung treiben zu lassen – dabei aber immer mit einem Blick auf den Twitter Hashtag #ndw15, um nichts zu verpassen und überall dabei zu sein.“

J. Däuble

J. Däuble

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„Ich freue mich schon auf den Besuch der Nacht des Wissens“, sagt Jürgen Däuble . Gefragt nach einem Geheimtipp, meint der  Leiter des Zentralbereichs Vorstand der UMG: „Schwierig. Vielleicht ist es ,Psychokardiologie: Wie beeinflusst die Psyche das Herz und umgekehrt?‘

Am Infostand der psychosomatischen Medizin vor dem Hörsaal 81 kann man selber ausprobieren, wie psychischer Stress die Herz-Kreislauffunktion beeinflusst. Das passiert, indem ich mathematische Aufgaben lösen muss und dabei beobachten kann, was so eine Stresssituation bei meiner Herzfrequenz auslöst.

So was erleben wir ja auch oft im Alltag. Oder aber auch im Hörsaal 81: ,Von der Haarzelle zur Herzzelle‘. Ein ausgezupftes Haar wird im Labor auf einmal zur schlagenden Herzzelle – wie das?“

Physik in Hollywood

Bekannte Filmszenen zeigt Prof. Stephan Wieneke zu seinem Vortrag über „Science und Fiction in Blockbustern“. Er erklärt, was auf physikalischen Gesetzen beruht. Der Vortrag um 19 Uhr ist ein Teil des Programms der Fakultät Naturwissenschaften und Technik der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und des Fraunhofer-Anwendungszentrum (APP), Von Ossietzky-Straße 99 und 100.

DLR: Einbahnstraße

Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird die Bunsenstraße zwischen 16 und 24 Uhr am Sonnabend, 17. Januar, von der Bürgerstraße aus in Richtung Böttingerstraße als Einbahnstraße geführt.

Testlauf und Jäger

Die Private Hochschule (PFH) bietet Mitmachaktionen und Vorträge, die ihr Lehrangebot widerspiegelt. „Orthobionik zum Ausprobieren – Gehen mit Prothesenfüßen“ gibt die Möglichkeit selbst zu erfahren, was Geh-Orthesen können. Um Schnäppchenjäger und Kaufverhalten geht es im Vortrag von Prof. Michael Heinlein um 20.15 Uhr in der PFH, Weender Landstraße 3-7. 

Arbeit in der Zukunft

Mit „Industrie 4.0 – Podiumsdiskussion zur Arbeitswelt der Zukunft“ beteiligt sich das Soziologische Forschungsinstitut an der Nacht des Wissens. An der von Sofi-Direktor Dr. Berthold Vogel moderierten Diskussion um 18 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) der Universität Göttingen, Hörsaal 006, Platz der Göttinger Sieben 5, beteiligen sich Politikerin, Forscher und Praktiker.

Ausgebucht

Für einige Veranstaltungen der Nacht des Wissens am Sonnabend, 17. Januar, waren Anmeldungen erforderlich. So sind die Führungen im Botanischen Garten ausgebucht und auch die Taschenlampenführungen durch die Sammlung der Gipsabgüsse, teilte die Universität Göttingen am Donnerstag mit. Bei den Führungen durch die Sammlung von Algenkulturen seien noch neun Plätze frei. Noch vier freie Plätze meldete die Hochschule für die Skelettdiagnose des Instituts für Anthropologie.

Feuerwerk im Hörsaal

Auf dem Nordcampus wird die Fakultät für Chemie ein „Feuerwerk“ im Hörsaal veranstalten. Der Experimentalvortrag von Prof. Dietmar Stalke wird zweimal, um 19 und 23 Uhr, zu erleben sein. Stahlke bietet auch Mitmachexperimente für Kinder an. Zu besichtigen ist im Fakultätsgebäude, Tammannstraße 4, auch das Museum der Göttinger Chemie.

Science Slam

Beim Ideen-Expo-Science Slam wollen sechs junge Wissenschaftler, darunter der Science Slam-Bundessieger Kai Jäger  aus Bonn, für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Jeder hat zehn Minuten Zeit, um ein Fachgebiet von Biologie bis Paläontologie unterhaltsam zu erklären um 19 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG), Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 011.

Ein großere Karte findet sich hier.

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