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Auszeichnung für Göttinger Physiker und Nobelpreisträger

Hell in der Hall of Fame Auszeichnung für Göttinger Physiker und Nobelpreisträger

Die unabhängige Jury der Forscher-Hall of Fame hat im Frühjahr den Göttinger Physiker Stefan Hell zum Laureaten des Jahres 2014 ernannt. Damit bewiesen die sieben Juroren ein gutes Gespür.

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Manfred Eigen erhielt 1967 den Nobelpreis für Chemie
Quelle: Lübke/dpa

Essen /Göttingen. Am 10. Dezember wird Hell für seine Erfindung und Entwicklung der STED-Mikroskopie  mit dem Nobelpreis für Chemie in Stockholm ausgezeichnet werden. Am Dienstag, 28. Oktober, wird er bei einer Festveranstaltung im Weltkulturerbe der Essener „Zeche Zollverein“ in die Ruhmeshalle der deutschen Forschung aufgenommen, teilte das Manager Magazin mit, das im Jahr 2009 die Hall of Fame begründete.

Die Initiative ehrt Wissenschaftler, die nicht nur die Forschungslandschaft in Deutschland bereichern, sondern darüber hinaus auch den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähiger machen. Dazu gehört auch das von Hell entwickelte Mikroskopie-Verfahren der Stimulated Emission Depletion (STED), das viel stärker vergrößert und präzisere Bilder liefert als die Physik für möglich gehalten hat. Der Physikprofessor ist seit 1995 am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen tätig, seit 2002 als Direktor der Abteilung „Nano Biophotonik“.

In die Hall of Fame der deutschen Forschung wurden bisher 14 herausragende Forscher und Entwickler berufen, darunter der Göttinger Nobelpreisträger Manfred Eigen, der Nestor der deutschen Biotechnologie, Harald zur Hausen, der Entdecker eines Impfstoffes gegen Krebs, und Karlheinz Brandenburg, der Entwickler des Datenkompressionsverfahrens mp3.

Hell ist der zehnte Nobelpreisträger in dieser Ruhmeshalle, teilte das Manager Magazin mit. Neben ihm wird am heutigen Dienstag in Essen auch der Industrie-Entwickler Ludwig Pohl vom Darmstädter Unternehmen Merck berufen. Pohl hat Flüssigkristalle industriell nutzbar gemacht, etwa für Flachbildschirme.

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