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Nobelpreisträger Hell zu Gast bei CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Auf Exzellenz ausgerichtet Nobelpreisträger Hell zu Gast bei CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Der Göttinger Physiker und Chemie-Nobelpreisträger Prof. Stefan Hell hat am Dienstag an einer Sitzung der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilgenommen. An der Diskussion mit dem Wissenschaftler vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie über Forschungsbedingungen in Deutschland nahmen auch Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teil.

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Diskussion über den Forschungsstandort Deutschland: Nobelpreisträger Hell (Mitte) mit den Politikern Kauder und Rupprecht (r.).

Quelle: CDU/CSU

Berlin. Die bahnbrechende Forschung auf dem Gebiet der Lichtmikroskopie von Physiker Hell sei beispielhaft hinsichtlich der Pionierleistung und zeige auch, dass herausragende Forschung „ein auf Exzellenz ausgerichtetes Wissenschaftssystem, das gerade auch neuen und ungewöhnlichen Ideen Chancen gibt“ benötige, erklärte Albert Rupprecht, bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der Fraktion. Diese werde sich im immer härter werdenden globalen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen weiterhin für exzellente Forschung einsetzen, so der CSU-Abgeordnete aus Weiden in der Oberpfalz.

„Der Nobelpreis ist nicht nur eine große persönliche Auszeichnung für Stefan Hell. Er bestätigt auch die Stärke und hohe internationale Attraktivität Deutschlands als Wissenschaftsstandort“, betonte Stefan Kaufmann, Obmann der Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Der CDU-Abgeordnete aus Stuttgart wies darauf hin, dass Hell einen Ruf an die amerikanische Elite-Universität Harvard abgelehnt habe, mit Verweis auf die hervorragenden Rahmenbedingungen und Freiheiten, die er als Top-Wissenschaftler in Deutschland genießt. „An dieser sehr guten Position des deutschen Wissenschaftssystems müssen wir weiter konstruktiv arbeiten. Die Grundlage dafür ist, dass wir die Haushaltsmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung seit 2005 auf über 15 Milliarden Euro verdoppelt haben“, erklärte Kaufmann.

©CDU/CSU-Bundestagsfraktion

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