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Plagiatsfall an der Uni Göttingen: Stellungnahme der Georgia Augusta

Sozialwissenschaftliche Fakultät Plagiatsfall an der Uni Göttingen: Stellungnahme der Georgia Augusta

Die Universität Göttingen hat am Mittwoch eine Stellungnahme zu dem Plagiatsfall an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät veröffentlicht. Über diesen berichtet das Tageblatt in seinen Online- und Printausgaben seit Dienstag.

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Quelle: Jansen/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Die Mitteilung der Georg-August-Universität im Wortlaut: "Am 23. Juni 2015 haben Mitarbeiter der Sozialwissenschaftlichen Fakultät einen Plagiatsfall entdeckt. Direkt im Anschluss wurde der Ombudsman der Universität informiert. Der Fakultätsrat beschloss am 15. Juli den Entzug des Doktortitels.

Die betroffene Person war seit 2010 als wissenschaftliche Hilfskraft und als zwischen 2011 und Anfang 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen beschäftigt. Im Zuge der Überprüfung des Plagiatsfalls entdeckte die Universität auch, dass  zur Einstellung gefälschte Abschlusszeugnisse vorgelegt wurden. Aus diesem Grund wird die Universität Anzeige wegen Betrugs und Urkundenfälschung erstatten.

Weiterhin wird derzeit untersucht, welche Konsequenzen sich aus der Tätigkeit des ehemaligen Mitarbeiters an der Universität ergeben. Diese Überprüfung, u.a. von Publikationen, Lehrveranstaltungen und Prüfungen, ist noch nicht abgeschlossen. Die betroffenen Herausgeber, Autoren und Studierenden werden von uns in Kürze informiert.

Allgemein gilt: Für den Fall, dass Prüfungen von Personen abgenommen wurden, die dazu nicht berechtigt sind, erhalten die betroffenen Studierenden die Möglichkeit, diese Prüfungen zu wiederholen."

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