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Bauchmuskeltraining beugt Hohlkreuz vor

Krankengymnastik Bauchmuskeltraining beugt Hohlkreuz vor

Schmerzhafte Haltungsschäden wie das Hohlkreuz können durch regelmäßiges Training der Bauchmuskeln vermieden werden. „Besonders die Lendenwirbelsäule wird durch eine kräftige Bauchmuskulatur stabilisiert.“

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Ein Krankengymnast mit seinem Patienten.

Quelle: Ralf Orlowski

Das sagt der Berliner Arzt Martin Talke vom Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die vorbeugende Stärkung der Muskeln habe gerade bei Rückenleiden wie der sogenannten Hyperlordose einen besonderen Stellenwert, denn eine bereits eingetretene Fehlhaltung könne bei Erwachsenen in den meisten Fällen nicht mehr beseitigt werden.

Neben einer untrainierten Bauchmuskulatur gehören laut Talke vor allem Bewegungsmangel, Haltungsschwächen, Schwangerschaften oder eine schlechte Sitzhaltung zu den häufigsten Ursachen für ein Hohlkreuz. Im Gegensatz zum Rundrücken (Kyphose) sei das starke bis krankhafte Hohlkreuz auf eine konkave, also nach innen gewölbte Verkrümmung der Lendenwirbelsäule zurückzuführen, erläutert der Orthopäde. Die „hohle Krümmung“ des Rückens zeichne sich meist auch deutlich im Seitenprofil ab. Verbunden sei sie häufig mit Verspannungen und Schmerzen in der unteren Rückenmuskulatur.

Als Therapie gegen ein Hohlkreuz kommt nach Angaben des Orthopäden vor allem Krankengymnastik infrage. Erwachsene lernten dabei Übungen zur Stärkung von Rücken- und Bauchmuskeln, mit denen die Beschwerden kontrolliert werden könnten, sagt Talke. Eine vollständige Rückbildung des Haltungsfehlers sei zwar nicht möglich, aber mit Hilfe der Übungen könnten weitere Risiken wie ein Bandscheibenvorfall vermieden werden.

ddp

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