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Kieler Forscher wollen Edelmetalle auf Meeresgrund untersuchen

Tiefsee Kieler Forscher wollen Edelmetalle auf Meeresgrund untersuchen

Mit Hilfe zweier neuer Tiefsee-Erkundungsgeräte wollen die Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) bislang unerforschte Bereiche des Meeresbodens untersuchen.

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Mit Hilfe neuer Tiefsee-Erkundungsgeräte wollen Wissenschaftler bislang unerforschte Bereiche des Meeresbodens untersuchen.

Quelle: afp

„Das autonome Unterwasserfahrzeug Abyss soll im Oktober den Boden des Woodlark-Beckens östlich von Papua Neuguinea untersuchen“, wie Instituts-Direktor Peter Herzig in einem ddp-Interview in Kiel sagte. Dort öffne sich die kontinentale Erdkruste unaufhörlich. „Auf diese Weise entwickelt sich dort neuer Ozeanboden, wobei auch wertvolle Erze und Edelmetalle entstehen können.“

Zuvor wollen die Forscher das 2,3 Millionen Euro teure Unterwasserfahrzeug nach Abschluss der Testfahrten Ende März im Atlantik erstmals wissenschaftlich einsetzen. Es ermöglicht eine detaillierte Erforschung des Meeresbodens bis in Tiefen von 6000 Meter. „Besonders in der Tiefsee konnten wir bisher nur einzelne Punkte sehr lokal untersuchen“, sagte Herzig. Abyss fahre selbstständig bis zu 24 Stunden lang auf festgelegten Kursen den Meersboden ab und vermesse ihn dabei aus wenigen Metern Entfernung. Damit sei es beispielsweise bei Projekten wie der Meeresbodenkartierung unersetzlich.

Das zweite neue Großgerät, der Tauchroboter „Kiel 6000“, sei bereits auf dem Forschungsschiff „Maria S. Merian“ eingeschifft, sagte Herzig. Im Rahmen einer Expedition des Bremer Max-Plack-Instituts für Marine Mikrobiologie soll es in den kommenden Wochen Proben von Tiefseevulkanen am Mittelatlantischen Rücken nehmen. Der kabelgebundene Tiefseeroboter ermöglicht Probenentnahmen und lokale Beobachtungen in bis zu 6000 Metern Tiefe.

ddp

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