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„Worst-Case-Szenario“ für Cholera eingetreten

Simbabwe „Worst-Case-Szenario“ für Cholera eingetreten

Bei der Cholera-Epidemie in Simbabwe sind die schlimmsten Befürchtungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingetreten. Mittlerweile seien mehr als 60.000 Menschen in dem südostafrikanischen Land an der Seuche erkrankt, teilte die WHO am Freitag in Genf mit.

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In Simbabwe warnt die WHO vor einem Worst-Case-Szenario.

Quelle: Stringer/afp

Bislang hatte diese Zahl als „Worst-Case-Szenario“ gegolten. Bereits 3161 Menschen in Simbabwe starben an der Infektionskrankheit. „Die Cholera ist nicht unter Kontrolle, sie ist sogar außer Kontrolle und das wird sich in naher Zukunft nicht ändern“, hatte eine WHO-Sprecherin am Dienstag gesagt.

Vor einer Woche hatte die WHO mitgeteilt, die Zahl der seit August vergangenen Jahres an Cholera erkrankten Menschen sei auf mehr als 50.000, die der Todesopfer auf fast 2800 gestiegen. Auch in Simbabwes Nachbarländern breitet sich die Seuche aus. Von dort wurden bisher mehr als 2600 Erkrankungen und etwa 30 Todesfälle gemeldet.

Cholera wird unter anderem durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen und kann unbehandelt schnell zum Tod führen. Eine Impfung gegen die Krankheit ist möglich. Im abgewirtschafteten Simbabwe tragen die mangelhafte ärztliche Versorgung der Bevölkerung und das schlechte Abwassersystem zur Ausbreitung der Seuche bei.

afp

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