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Adelebsen Spatenstich für Parkplätze
Die Region Adelebsen Spatenstich für Parkplätze
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21:10 17.09.2018
Spatenstich für die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes in Adelebsen: Kurt Prutschke, Michael von Minden, Holger Frase, Christoph Schwahn, Joachim Schmidt und Wilhelm Bracht (von links). Quelle: Max Brasch
Adelebsen

Für neue Parkplätze und Bushaltestellen am Bahnhof Adelebsen ist am Montag der erste Spatenstich erfolgt. Repräsentativer und barrierefrei soll der Bahnhofsbereich werden.

Für die vollständige Realisierung ist jedoch auch die Bahn gefordert. Nach dem Umbau der Bahnsteige des Bahnhofs Adelebsen vor einem Jahr soll nun eine neue „Park & Ride“ Anlage entstehen. So sind eine überdachte Fahrradabstellanlage für zwölf Fahrräder, sechs Langzeit- und vier Kurzzeitparkplätze sowie ein Behindertenparkplatz geplant. Außerdem sollen zwei neue, barrierefreie überdachte Bushaltestellen und ein digitale Auskunftstafel gebaut werden. Der Plan sieht auch vor, die Straßendecke der Bahnhofsstraße zu erneuern, das Gelände umzugestalten und einen neuen Zugangsweg zu den Bahnsteigen zu bauen.

Ladestation für E-Fahrzeuge

„Die Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz sollen gleichzeitig mit denen für den benachbarten neuen Rewe-Markt durchgeführt werden“, erklärt Kurt Prutschke (SPD), Ortsbürgermeister Adelebsen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael von Minden ergänzte: „Es soll ein neuer repräsentativer und barrierefreier Zugang zum Flecken Adelebsen werden. Auch werden Kabel verlegt, damit hier eines Tages Elektrofahrzeuge geladen werden können. Ein zukunftsorientiertes Projekt“.

Holger Frase (SPD), Bürgermeister des Flecken Adelebsen, freut sich über die hohen Förderbeiträge: „Über 80 Prozent der 320000 Euro für den Umbau sind Fördermittel, unter anderem von ‚Niedersachsen ist am Zug Teil 3‘, von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und vom Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen. Dank dieser Mittel können wir das Projekt realisieren“. Problematisch seien jedoch die gestiegenen Baukosten. „Wir erhalten Pauschalen für die Baumaßnahmen. Die Beträge wurden jedoch nicht an die steigenden Kosten der letzten Jahre angepasst“, erläuterte Lothar Querfurth, Projektbetreuer von der Bauabteilung des Flecken Adelebsen.

Zugang zu den Bahnsteigen

Probleme bereite jedoch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und dem neuen Eigentümer des Bahnhofsgebäudes. Der bisherige Zugang zu den Bahnsteigen verläuft über das Privatgrundstück. Aus diesem Grund soll laut Plan ein neuer barrierefreier Fußweg auf der danebenliegenden Grünfläche entstehen. Ein letzter Abschnitt vor den Übergang zum Bahnsteig gehört jedoch der Bahn. Dem Unternehmen sei es bisher jedoch nicht gelungen, seinen Teil des Weges zu planen. Und von Seiten der Bahn erlaube man auch nicht, die Bauarbeiten von öffentlicher Seite durchführen zu lassen, sagte Prutschke.

Aktuell ist das kein Problem, da der alte Zugang entlang des Bahnhofsgebäudes noch existiert. Sollte der neue Eigentümer jedoch, wie Frase ankündigte, das Privatgelände umzäunen, müssten die Fahrgäste über die Grünfläche laufen und eine etwa 20 Zentimeter hohe Böschung überwinden. Auch der Fahrkarten-Automat steht noch auf dem Privatgelände. „Ein Schildbürgerstreich“, meint Prutschke. Trotzdem zeigen sich die politischen Vertreter zuversichtlich, eine Lösung für das Problem finden zu können.

Von Max Brasch

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